Bei der Übung mit der neuen Drohne (v. l.): Etienne Backes, Florian Göstl, Michael Mörschbächer und Andreas Schöneberger vom Fernmeldezug Saarpfalz – hier am Standort des Fernmeldezuges im Saarpfalz-Park Bexbach. - Foto: Marco Honsel / Fernmeldezug
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Die Katastrophenschutzbehörde des Saarpfalz-Kreises ist nun im Besitz einer neuen Drohne, die dem aktuellen technischen Stand entspricht und die ein älteres Modell beim Kreis ersetzt.

Sie ist beim Fernmeldezug Saarpfalz mit Sitz im Saarpfalz-Park in Bexbach stationiert. Der Fernmeldezug ist eine Regieeinheit des Saarpfalz-Kreises mit saarlandweiter Zuständigkeit, der überwiegend zur Kommunikation bei der Bewältigung großflächiger Schadenslagen eingesetzt wird.

Drohnen dienen als vielseitiges Einsatzmittel insbesondere im Bevölkerungsschutz, wenn es beispielsweise um Lageerkundung oder Personensuche geht. Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner, Bereichsleiter der Unteren Katastrophenschutzbehörde, weiß: „Der Einsatz von Drohnen bei Gefahrenlagen nimmt grundsätzlich zu, da ihre Einsatzmöglichkeiten auch durch die dynamische Entwicklung der Technik ein riesiges Spektrum umfassen und dadurch erhebliche Vorteile bei Krisen- und Gefahrenlagen bieten. Sie liefern – einfach ausgedrückt – präzise, aktuelle und gut verwertbare Daten und speichern großes Bildmaterial. Ich spreche von ihrer Nutzung bei Umweltkatastrophen, bei großflächigen Bränden oder bei Bränden in Hallen, die auf den ersten Blick nicht zugänglich sind. Es ist etwas anderes, bei einer großflächigen Schadenslage über weitere Vorgehensweisen auf Basis der Luftperspektive entscheiden zu können. Und auch zur Detektion von Gefahrstoffen und Strahlenquellen werden Drohnen heutzutage eingesetzt.“

Landrat Dr. Theophil Gallo begrüßt die Anschaffung dieser modernen Drohne für den Saarpfalz-Kreis: „Für den effektiven Betrieb der Fluggeräte stehen uns beim Fernmeldezug sowie in der Katastrophenschutzbehörde geschultes Personal zur Verfügung, wohlwissend, dass die Drohne längst den Ruf eines ferngesteuerten Spielzeugs abgelegt hat. Dafür bin ich sehr dankbar. Vor dem Hintergrund der klimatischen Veränderungen und damit einhergehend zunehmender Unwetterereignisse, aber auch bei den Themen Stromausfall oder generell Bevölkerungs- und Zivilschutz müssen wir uns weiterentwickeln, neue Technologien und Prozesse zunutze machen und damit konsequent, so wie in den vergangenen Jahren auch, den Focus permanent auf dem Zivil- und Katastrophenschutz belassen, um unserer Verantwortung für die Bevölkerung im Saarpfalz-Kreis weiterhin gerecht werden zu können.“

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