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Gute Nachrichten für alle Studierenden im Saarland: Im kommenden Sommersemester übernimmt das Verkehrsministerium die Hälfte der Kosten des Semestertickets. Verkehrsministerin Anke Rehlinger unterstützt damit einen Vorschlag des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universität des Saarlandes (AStA). Der AStA hatte auf die erschwerten finanziellen Bedingungen für Studierende während der Pandemie hingewiesen. So seien typische Nebenverdienste für Studierende, beispielsweise in der Gastronomie, derzeit nicht möglich. 

„Aufgrund der Pandemie blieb das Semesterticket für den ÖPNV im vergangenen Jahr größtenteils ungenutzt, das wollen wir für das kommende Semester auffangen. Zurzeit befinden sich viele junge Menschen in einer finanziell angespannten Lage. Sie können wir durch einen Zuschuss an dieser Stelle ein wenig entlasten“, begründet Ministerin
Anke Rehlinger die angekündigte Unterstützung. „Das gesparte Geld steht dann dort zur Verfügung, wo es momentan einfach dringender gebraucht wird.“

Der Kostennachlass ermöglicht eine schnelle und unbürokratische Hilfe für die rund 20.000 Studierenden an den saarländischen Hochschulen, die ein Semesterticket nutzen. Ministerpräsident Tobias Hans: „Die Corona-Pandemie verlangt auch den Studierenden vieles ab – mit dem Nachlass beim Semesterticket wollen wir zumindest die finanziellen Folgen abmildern.“ Bisher machte das Semesterticket mit 124 Euro den größten Anteil des gesamten Semesterbeitrags aus. Die anfallenden Kosten in Höhe von 1,25 Millionen Euro übernimmt das Ministerium aus den Mitteln zur Bekämpfung der Auswirkungen der Corona-Pandemie.

 

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1 KOMMENTAR

  1. Jeder der ein JobTicket hat aber im HomeOffice sitzt sollte nur noch die Hälfte bezahlen müssen. Die Preise sind noch hoch genug bei der Saarbahn und Bus.

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