Die Heimat des FCH - Das Homburger Waldstadion - Bild: Stephan Bonaventura

Es war eine desolate Leistung: Beim FC Rot-Weiß Koblenz ging der FC 08 Homburg am Dienstag mit 0:4 unter. Das einzig Gute in dieser Situation ist wohl, dass die Grün-Weißen am Samstag direkt wieder ran dürfen und so die Scharte auswetzen können. Gegen die Zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim möchte Trainer Timo Wenzel durch „Aggressivität“ zurück in die Erfolgsspur finden.

Ein Punkt aus drei Spielen und dazu über weite Strecken äußerst schwache Leistungen – beim FCH brodelt es jetzt schon gewaltig. Gegen Koblenz lag man bereits nach fünf Minuten mit 0:2 hinten und kam auch die restlichen 85 Minuten nicht mehr ins Spiel zurück. Im grün-weißen Umfeld wachsen die Befürchtungen, dass es, wie in den vergangenen Jahren auch, bereits nach wenigen Spielen nur noch um die berühmte goldene Ananas geht.

Und nun kommt mit der TSG Hoffenheim II auch noch ein Team ins Waldstadion, dass nach einem Unentschieden und zwei Siegen mit viel Selbstvertrauen anreist. Platz 3 steht für die Kraichgauer derzeit zu Buche. „U-23-Mannschaften sind immer sehr spielstark, deswegen dürfen sie auf keinen Fall spielen lassen und sie dadurch aufbauen“, betont Coach Timo Wenzel. Wenzels Plan: mit Aggressivität dagegenhalten und sich so ins Spiel arbeiten. „Wir müssen vom Kopf her von Anfang an da sein und jeden Zweikampf so führen, als wäre es der letzte.“

Das war gegen Koblenz offenkundig nicht der Fall und somit stellt sich natürlich auch die Frage nach möglichen personellen Wechseln. Hier macht Wenzel klar, dass es mit Sicherheit ein, zwei geben werde. „So ein Spiel wie in Koblenz kann man schließlich nicht einfach so stehen lassen.“ Taktisch dagegen möchte der Coach nichts ändern. „Das brauchen wir nicht. Wir haben eine klare Philosophie und die verfolgen wir weiter.“

Nicht dabei sein werden weiterhin Ivan Sachanenko und Kapitän Patrick Lienhard, der mit einer Wadenverletzung monatelang ausfallen dürfte. Doch es erscheint eher unwahrscheinlich, dass auf dessen Position im zentralen Mittelfeld personell noch einmal nachgelegt wird. „Wir haben einige Jungs, die das spielen können. Unsere Priorität liegt beim Thema Neuverpflichtungen eher im Sturm“, so der 43-Jährige.

Ohnehin dürfte es am Samstag nicht zuletzt um die Einstellung der Mannschaft gehen, die unter der Woche doch gehörig zu wünschen übrig ließ. Auch Außenverteidiger Jonas Scholz fordert ein anderes Gesicht vom Team. „Wir sind als Mannschaft in der Pflicht und müssen uns jetzt einfach zusammenreißen.“ Klare Worte. Ob denen auch Taten folgen, wird man am Samstag ab 14 Uhr im Waldstadion sehen.

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