Landrat Dr. Theophil Gallo und der Homburger Bürgermeister Michael Forster (hinten 3. und. 1. v. r.) begrüßten das mobile Impfteam des Impfzentrums Saarland Ost um Walter Höcky (vorne, 1. v. l). Mit dabei: Michael Ziegler (hinten 1. v. l.). - Foto: Sandra Brettar

Zum Auftakt der Impfaktion auf dem Ilmenauer Platz hat Landrat Dr. Theophil Gallo gemeinsam mit Homburgs Bürgermeister Michael Forster am vergangenen Montag das mobile Impfteam des Impfzentrums Saarland Ost besucht. Für diese neue Impfstation hatte die Feuerwehr Homburg kurzfristig einen Roll-Container zur Verfügung gestellt. In mit aufgestellten Faltpavillons agiert nun ein siebenköpfiges Impfteam, bestehend aus einem Arzt und jeweils drei medizinischen und administrativen Fachkräften.

„Wir kommen nun mit unseren Impfzentren in eine vorläufige Endphase, aber es sind noch nicht alle Menschen geimpft. Diese müssen wir erreichen und sie von der Notwendigkeit einer Impfung überzeugen. Daher machen wir ihnen den Weg dorthin so einfach wie möglich“, betonte Landrat Dr. Gallo. Sein Dank galt dem engagierten Impfteam, der Stadt und der Feuerwehr Homburg für deren unbürokratische Unterstützung, aber auch den involvierten Kreismitarbeiterinnen und Kreismitarbeitern, allen voran Michael Ziegler vom Katastrophenschutz im Saarpfalz-Kreis, der den Aufbau der Impfstation organisierte und koordinierte.

Bürgermeister Michael Forster zeigte sich sehr froh über diese Impfmöglichkeit in der Homburger Innenstadt. Beide Verwaltungschefs waren sich einig darüber, dass jeder, der sich impfen lässt, zur Gesundheit aller beiträgt und damit auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

In diesem Sinne können Bürger ohne Anmeldung noch bis Samstag, den 4. September, auf den Ilmenauer Platz kommen und sich wahlweise mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer (zweimalige Impfung) oder von Johnson & Johnson (einmalige Impfung) recht unkompliziert impfen lassen. Mitzubringen sind der Impfpass und der Personalausweis.

Walter Höcky vom Impfzentrumzentrum Ost und verantwortlich vor Ort meldete für den ersten Tag immerhin zwölf durchgeführte Impfungen. Er zeigte sich gewiss, dass sich dies im Laufe der Woche noch steigern werde. Und so ließen sich tatsächlich am Dienstag, 31. August, bereits 25 Menschen impfen. Der Landrat ergänzt: „Es geht letztlich nicht nur um die vielzitierte Herdenimmunität, sondern darum, durch den Schutz einer Impfung zu erreichen, dass Menschen nicht ins Krankenhaus müssen. Das Personal in den Krankenhäusern und auch in den Gesundheitsämtern arbeitet seit Monaten am Limit oder gar darüber hinaus. In den genannten Einrichtungen ist die erforderliche Sollstärke beim Personal oft nicht vorhanden, d. h. das Personal wird dauerhaft überlastet. Der Schutz durch eine Impfung ist an der Stelle auch ein Stück Rücksichtnahme auf die Menschen, die im Gesundheitssektor an der ‚vordersten Front‘ stehen, um Menschenleben zu schützen und zu retten. Da ist eine Impfung ein einfaches und wirksames Mittel, um diesen Menschen die Arbeit zu erleichtern und sie wirkungsvoll zu unterstützen. Deshalb mein eindringlicher Appell: Lassen Sie sich impfen und helfen Sie damit denen, die Ihnen helfen!“

Die Impfstation auf dem Ilmenauer Platz, Sankt-Michael-Straße 5b (Seitenstraße der Talstraße), ist jeweils von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Der Saarpfalz-Kreis möchte das Impfangebot unter Einbezug eines mobilen Impfteams demnächst auf die kreiseigenen Schulen ausweiten. Die Planungen hierzu sind in vollem Gange.

Vorheriger ArtikelMemory Walk auf dem Christian-Weber-Platz
Nächster ArtikelDas aktuelle Kinoprogramm im Eden Cinehouse Homburg (mit Trailern)

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.