Eine überragende Resonanz fand am Sonntag der erste Martinszug im Stadtgebiet. Mit tatkräftiger Unterstützung des Fördervereins Dorfleben wurde die Veranstaltung in Kleinottweiler zum vollen Erfolg und größten Martinszug der letzten Jahre. - Foto: Rosemarie Kappler

In Kleinottweiler gingen am Sonntag hunderte von großen und kleinen Menschen auf die Straße. Dass St. Martin das Dorf besuchen wird und sich freuen würde, wenn ihm eine möglichst große Schar folgt, ließen sich die Kleinottweilerer nicht zweimal sagen.

Was sich am Ende in der Altstadter Straße formierte war der wohl größte Martinszug in der jüngeren Ortsgeschichte. Die organisierenden Ortsräte und Fördervereinsmitglieder, die ordnende Feuerwehr und die vielen fleißigen Helfer an der Getränkeausgabe am alten Schulhaus waren völlig perplex und wurden vom eigenen Erfolg überrascht. Das Wetter spielte mit, kein Regen also. Der Termin überaus attraktiv an einem Sonntag und noch vor allen anderen Martinszügen.

Ein Pferd, ein St. Martin, eine Blaskapelle, ein riesiges Knisterfeuer, warme und kalte Getränke, süße und salzige Brezeln und Wiener; an alles war gedacht. Eine wesentliche Rolle spielte dabei nicht nur im Hintergrund die geballte Erfahrung von Sabine Schäfer, die seit Jahren einen guten Draht zu St. Martin hat.

St. Martin in Kleinottweiler – Foto: Rosemarie Kappler

Erstmals unterstützte auch der Förderverein „Dorfleben Kleinottweiler“ den Martinszug. Dadurch garantiert war im Vorfeld eine entsprechend breite Werbung mit einer höchst erfreulichen Wirkung, die Ortsvorsteher Daniel Heintz sprachlos machte.

Mit mächtig viel Rabimmel Rabammel Rabumm, mit selbstgebastelten und gekauften Laternen, ging es durch den Ort. Man fragte sich zu recht: Was leuchtet und funkelt da eigentlich mehr: Die Sterne, die Laternen oder die Kinderaugen. Letztere hatten schon am Sonntag zuvor mächtig geglänzt vor Freude. Da wurde in Kleinottweiler zünftig Halloween gefeiert, mit zum Teil aufwendigen privaten Angeboten und solchen der Arbeitsgemeinschaft Dorftreff. In Kleinottweiler tut sich viel. Auch für die Kinder.

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