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Wenn Liebe Risse bekommt, entstehen manchmal die spannendsten Geschichten – und die interessanteste Musik. Genau darum geht es beim Konzert „Love in Pieces“, das am Samstag, 31. Januar, um 18 Uhr im Konzertsaal der Musikschule Homburg zu hören ist. Zu Gast ist das Jazzorchester der Hochschule für Musik Saar, das sich an diesem Abend ganz den (Anti-)Liebesliedern der Komponistin und Arrangeurin Claudia Döffinger widmet.

Im Mittelpunkt stehen Stücke, die nicht von romantischer Harmonie erzählen, sondern von Brüchen, Zweifeln und emotionalen Spannungen. Wenn Beziehungen scheitern, wird es musikalisch oft besonders interessant – zwischen Herzschmerz und Aufbegehren, zwischen Wut, Sehnsucht und ironischer Distanz. Genau dieses Spannungsfeld greift das Programm auf und macht die Bruchstellen der Liebe zum Ausgangspunkt für vielschichtige musikalische Erzählungen.

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Das Jazzorchester der HfM Saar schöpft dabei aus einer breiten klanglichen Palette. Die 21 Musikerinnen und Musiker kommen zur Hälfte aus der klassischen Ausbildung, zur Hälfte aus dem Jazzbereich. Entsprechend wandlungsfähig klingt das Ensemble: mal fein und transparent, dann wieder kraftvoll und rhythmisch zugespitzt, immer mit sicherem Gespür für Dynamik und Atmosphäre.

Zur Besetzung gehören neben Jazzbläsern und Rhythmusgruppe auch drei Gesangssolisten, ein Streichquartett, klassische Holzbläser sowie Hörner. Diese ungewöhnliche Kombination erlaubt Klangfarben, die zwischen symphonischer Dichte und rockiger Direktheit changieren und den Kompositionen zusätzliche Tiefe verleihen.

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Geleitet wird das Konzert von Claudia Döffinger selbst, die ihre Werke an diesem Abend persönlich dirigiert. Das Jazzorchester fügt die musikalischen Fragmente der Liebe neu zusammen und verleiht ihnen eine eigene, eindrucksvolle Sprache. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

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