Symbolbild
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Ein Abend mit Literatur und einer besonderen Persönlichkeit steht in Homburg bevor: Ende Januar ist die Leiterin der FrauenGenderBibliothek Saar, Dr. Annette Keinhorst, zu Gast im Kulturzentrum Saalbau. Im Mittelpunkt steht dabei ein Buch, das sich seit Jahren in der literarischen Debatte behauptet – „Sarahs Gesetz“ von Silvia Bovenschen.

Die Lesung findet am morgigen Dienstag, 27. Januar, um 19 Uhr im Homburger Kulturzentrum Saalbau, Obere Allee 1, statt. Der Termin gehört zur Reihe „Homburger Lesezeit“ und ist zugleich Teil des Formats „Vips lesen vor (VLV)“. Wie bei den Veranstaltungen dieser Reihe üblich, ist der Eintritt frei.

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Dr. Annette Keinhorst ist in der saarländischen Kulturszene seit Langem eine feste Größe. Die in Dortmund geborene Literaturwissenschaftlerin studierte in Saarbrücken Komparatistik, Amerikanistik und Romanistik. An der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz promovierte sie anschließend zur Dr. phil. und legte damit den Grundstein für ihre weitere wissenschaftliche und kulturpolitische Arbeit.

In Saarbrücken gründete Keinhorst die FrauenGenderBibliothek Saar, die sie seit vielen Jahren leitet. Zudem war sie am Aufbau des Regionalarchivs zur Geschichte der Frauenbewegung beteiligt. Seit 2011 verantwortet sie das Mentoring für Migrantinnen Saar und engagiert sich damit auch über den Literaturbetrieb hinaus für Bildung und Teilhabe. Für dieses langjährige Engagement wurde sie 2007 als eine von „50 Bedeutenden Saarländerinnen“ ausgezeichnet und erhielt 2020 das Bundesverdienstkreuz.

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Bei der Homburger Lesezeit stellt Keinhorst das Buch „Sarahs Gesetz“ der Autorin Silvia Bovenschen vor und liest ausgewählte Passagen daraus. Die Veranstaltung reiht sich ein in eine Serie von Abenden, bei denen bekannte Persönlichkeiten ihre persönlichen Leseempfehlungen präsentieren und so den Blick auf Literatur aus unterschiedlichen Perspektiven öffnen.

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Alle Termine der Homburger Lesezeit sind im Veranstaltungskalender auf der Homepage der Stadt Homburg unter www.homburg.de zu finden. Dort ist auch jeweils ein Link zum kompletten Programmheft der Lesezeit hinterlegt, das einen Überblick über alle geplanten Lesungen und Gäste bietet.

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