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Der lange Atem hat sich ausgezahlt. Nachdem das Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr mit Sänger und Entertainer Tom Gaebel im vergangenen September wetterbedingt kurzfristig abgesagt werden musste, wurde der Abend nun im Sportzentrum Homburg-Erbach nachgeholt – und entwickelte sich zu einem eindrucksvollen musikalischen und menschlichen Ereignis. Rund 1.300 Besucher füllten am Montagabend die Halle und sorgten für eine Atmosphäre, die weit über ein gewöhnliches Konzert hinausging.

Mit der Big Band der Bundeswehr stand ein Ensemble auf der Bühne, das musikalische Präzision, Spielfreude und große Unterhaltung miteinander verbindet. Gemeinsam mit Tom Gaebel, der souverän zwischen Swing, Jazz und Entertainer-Qualitäten wechselte, wurde das Sportzentrum zur Konzertarena. Der Abend war hochklassig, energiegeladen und zugleich von einer besonderen Ernsthaftigkeit getragen – denn der gesamte Erlös des Konzerts kommt dem geplanten Kinder- und Erwachsenen-Hospiz „Schmetterling“ auf dem Gelände des Universitätsklinikum des Saarlandes zugute.

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Veranstaltet wurde das Benefizkonzert vom Förderverein für altersübergreifende Palliativmedizin. Besucherinnen und Besucher waren nicht nur aus Homburg gekommen, sondern auch aus vielen Teilen des Saarlandes sowie aus der benachbarten Pfalz. Diese breite Resonanz machte deutlich, welche Strahlkraft das Projekt inzwischen entfaltet. Das Hospiz „Schmetterling“ soll künftig schwerkranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene begleiten – ein Vorhaben, das dauerhaft auf Spenden angewiesen ist.

In der Konzertpause sprachen Winfried Bohn und Rüdiger Schneidewind gegenüber Homburg1 von einem Abend, der Mut mache. Rund 1.300 Gäste seien eine „tolle Geschichte“, betonten beide. „Wir sind sehr froh, dass so viele Menschen dieses Konzert erleben wollten“. Besonders dankbar zeigten sie sich gegenüber der Big Band der Bundeswehr sowie gegenüber zahlreichen Unterstützern aus Wirtschaft und Gesellschaft. Entscheidend sei, dass jede Spende helfe, unabhängig von ihrer Höhe. Gerade im Bereich der Kinderhospizarbeit bleibe man dauerhaft auf diese Unterstützung angewiesen. Schneidewind betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen für das Projekt seien: Ein Hospiz werde nur zu etwa 95 Prozent finanziert, insbesondere der Bereich für Kinder sei dauerhaft auf Spenden angewiesen.

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Auch organisatorisch lief der Abend reibungslos. Die Stadt Homburg habe mit ihrer Unterstützung maßgeblich dazu beigetragen, dass die technische Umsetzung in der Halle problemlos möglich war. Für das leibliche Wohl sorgte das Team um Restaurantleiter Marco Dante vom Restaurant Ohlio, das Gäste, Musiker und das gesamte Bundeswehr-Team betreute. Viele Besucher nutzten die Pause nicht nur zum Austausch, sondern auch, um sich intensiver über das Hospizprojekt zu informieren.

Großveranstaltungen dieser Dimension seien nicht jedes Jahr realisierbar, erklärten die Organisatoren, doch das Benefizkonzert habe gezeigt, welches Potenzial in solchen Abenden steckt. Dazwischen sollen weiterhin kleinere Aktionen folgen – etwa der „Kinderlebenslauf“ oder „Laufen fürs Leben“. Auch rund um den bereits gestarteten Neubau des Hospizes sind weitere Veranstaltungen geplant, um das Projekt sichtbar und erlebbar zu halten.

Am Ende stand nicht nur ein stimmungsvoller Konzertabend, sondern auch ein Ergebnis, das selbst die Organisatoren überwältigte: Rund 125.000 Euro an Spendengeldern kamen zusammen. Etwa 1.300 begeisterte Gäste erlebten Musikgenuss auf höchstem Niveau – getragen von der Big Band der Bundeswehr, einem bestens aufgelegten Tom Gaebel und Moderator Eberhard Schilling, der souverän durch den Abend führte. „Besser ging es nicht“, lautete das Fazit vieler Beteiligter.

Der Dank der Veranstalter richtete sich an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben und das Projekt unterstützt haben. Besonders hervorgehoben wurde dabei Giuseppe Nardi von der Dr. Theiss Naturwaren GmbH, der das Benefizkonzert maßgeblich unterstützt hatte. Für das Kinder- und Erwachsenen-Hospiz „Schmetterling“ war der Abend damit nicht nur ein emotionaler Höhepunkt, sondern auch ein ganz konkreter Schritt nach vorn. Die Resonanz zeigte eindrucksvoll, wie groß die Bereitschaft in der Region ist, dieses Herzensprojekt mitzutragen.

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Alle Bilder: Friedel Simon

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