Foto: Gregor Hohenberg
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Wenn im Homburger Saalbau die Musik von David Bowie erklingt, stehen diesmal keine E-Gitarren und Synthesizer im Mittelpunkt, sondern Streicher und akustische Instrumente. Die Homburger Meisterkonzerte holen mit „A Classical Tribute to David Bowie“ ein Programm in die Stadt, das Popgeschichte in den Konzertsaal überträgt und damit die Linie der Reihe fortsetzt, Tradition und Gegenwart miteinander zu verbinden.

Am Donnerstag, 26. Februar, gastiert das Stuttgarter Kammerorchester im Rahmen der Meisterkonzertsaison im Saalbau. Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr, der Einlass startet um 18.30 Uhr. Bereits um 19 Uhr gibt der Künstlerische Leiter der Meisterkonzerte, Markus Korselt, der zugleich Intendant des Kammerorchesters ist, eine Einführung in das Programm und bereitet das Publikum auf den besonderen Abend vor.

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Unter dem Titel „A Classical Tribute to David Bowie“ widmet sich das Orchester dem musikalischen Vermächtnis einer der prägendsten Pop-Ikonen des 20. Jahrhunderts. Auf dem Programm stehen ausgewählte Titel aus Bowies legendärem Album „Heroes“ sowie aus seinem letzten Werk „Blackstar“. Die Stücke werden in Bearbeitungen für Streicher und akustische Instrumente aufgeführt. Die Arrangements stammen von Ian Anderson, Bratschist und Komponist des Ensembles Wooden Elephant. Sie eröffnen neue Hörperspektiven auf bekannte Songs, die zwischen Aufbruch, Zweifel, Melancholie und künstlerischer Radikalität angesiedelt sind. Entstanden ist eine Hommage, die Bowies Innovationsgeist und seine stilistische Grenzüberschreitung in einen klassischen Kontext überträgt, ohne die ursprüngliche Energie der Musik zu glätten.

Foto: Oliver Röckle

Das Stuttgarter Kammerorchester zählt seit seiner Gründung im Jahr 1945 zu den vielseitigen Klangkörpern der internationalen Musikszene. Rund 90 Konzerte pro Jahr, Auftritte auf großen Bühnen weltweit und ein Repertoire vom Barock bis zu zeitgenössischen Auftragswerken prägen das Profil des Ensembles. Unter der künstlerischen Leitung von Thomas Zehetmair und mit Markus Korselt als Geschäftsführendem und Künstlerischem Intendanten verfolgt das Orchester konsequent den Anspruch, klassische Musik weiterzudenken. Genreübergreifende Projekte, digitale Konzertformate und das Engagement als erstes klimaneutrales Orchester Deutschlands unterstreichen diesen Weg.

Die musikalische Leitung des Bowie-Abends übernimmt Nikolaus von Bülow. Der Cellist ist seit vielen Jahren eng mit dem Stuttgarter Kammerorchester verbunden und steht für eine interpretatorische Handschrift, die Präzision, Ausdruckskraft und stilistische Offenheit verbindet. Als Solist ist der britische Pianist Gwilym Simcock dabei, einer der profiliertesten Grenzgänger zwischen Jazz und Klassik in der internationalen Musikszene. Simcock ist weltweit als Komponist und Interpret gefragt; seine Auftritte sind geprägt von improvisatorischer Freiheit, klanglicher Raffinesse und einer außergewöhnlichen stilistischen Offenheit.

Foto: Wolfgang Schmidt

Das Meisterkonzert verspricht einen intensiven und ungewöhnlichen Abend, an dem Rockgeschichte, Zeitgeschichte und klassische Klangkultur in einen spannungsvollen Dialog treten und deutlich wird, wie zeitlos und wandlungsfähig Musik sein kann. Tickets sind über Ticket Regional unter www.ticket-regional.de/homburg in der Tourist-Info Homburg in der Talstraße 57a sowie – sofern noch verfügbar – an der Abendkasse erhältlich.

Foto: Wolfgang Schmidt
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