Foto: MBK / Hümbert
Anzeige

In Konfeld hat sich für die jüngsten Bewohner viel getan: Die Kita St. Johannes des Täufers öffnet nach einer umfassenden Modernisierung wieder ihre Türen – und bietet Familien nun deutlich mehr Raum zum Spielen, Lernen und Wachsen. Das Land fördert das Projekt mit rund 496.800 Euro aus dem sogenannten „Kita-Turbo“.

Zur offiziellen Eröffnung kamen prominente Gäste zusammen. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot durchschnitt gemeinsam mit Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich sowie Vertretern des Trägers und weiteren am Bau Beteiligten das symbolische Band vor der erneuerten Einrichtung.

Anzeige

Für Rehlinger ist die Investition mehr als eine bauliche Maßnahme. „Im Saarland wollen wir beste Bildung – von Kindesbeinen an“, betonte die Ministerpräsidentin. Kinder bräuchten Orte, an denen sie sich wohlfühlten, neugierig die Welt entdeckten und bestmöglich gefördert würden. Mit Erweiterung und Umbau schaffe das Land moderne Bedingungen für Kinder, Familien und pädagogische Fachkräfte – und investiere damit letztlich in die Zukunft des ganzen Saarlandes.

Die Geschichte des Hauses reicht zurück bis ins Jahr 1987. Über die Jahrzehnte wuchsen die Anforderungen an Betreuung und pädagogische Arbeit stetig, während die vorhandenen Räume immer knapper wurden. Der bestehende Gebäudeteil wurde deshalb grundlegend erneuert und durch einen Anbau ergänzt. Hinzugekommen sind eine offene Küche mit angeschlossenem Bistro, ein Ruheraum für die Krippe, ein Personalraum sowie ein eigenes Elternsprechzimmer. Insgesamt stehen nun 36 Betreuungsplätze zur Verfügung.

Wie wichtig verlässliche Betreuung gerade für junge Familien ist, hob Streichert-Clivot hervor. „Gute frühkindliche Bildung braucht gute Rahmenbedingungen, und dazu gehören auch Räume, die den Bedürfnissen von Kindern und pädagogischen Fachkräften gerecht werden“, sagte die Bildungsministerin. Land und Kommunen investierten gemeinsam in eine moderne und bedarfsgerechte Kita-Landschaft.

Besonders prägend ist in Konfeld die Nähe zur Natur. Das pädagogische Konzept setzt darauf, dass die Kinder so oft wie möglich Zeit im Freien verbringen. Einmal im Monat steht zusätzlich ein Naturtag auf dem Programm. Seit zwei Jahren gehört außerdem ein elektrischer Krippenbus zur Ausstattung, mit dem selbst die Jüngsten die Umgebung gemeinsam mit den Fachkräften erkunden können.

Anzeige

Die Förderung ist Teil eines größeren Kraftakts. Aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes fließen dem Saarland rund 1,2 Milliarden Euro zu. Mit dem „Kita-Turbo“ innerhalb des Programms „Aufbruch Saarland“ will das Land den Ausbau von Betreuungsplätzen zügig vorantreiben – durch Neubauten, Erweiterungen und moderne Bauweisen wie die Modulbauweise. Ziel ist es, Familien zu entlasten, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu stärken und ein Zeichen für Chancengerechtigkeit zu setzen.

💬 Was meinst du dazu?Dein Kommentar
Anzeige
Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein