Wer die Folgen der Erderwärmung am längsten schultern muss, soll bei den Antworten mitreden dürfen: Auf diese Formel lässt sich das JugendKlimaForum bringen, zu dem das saarländische Umweltministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) am 9. September nach Saarbrücken laden. Im Saarrondo an der Europaallee kommen junge Menschen aus dem ganzen Land zusammen, um über Klimapolitik, Demokratie und nachhaltige Entwicklung zu diskutieren.
Das Angebot richtet sich an alle zwischen 12 und 27 Jahren. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich. Wer noch zur Schule geht, kann für diesen Tag von der Klassenleitung freigestellt werden, denn das Forum gilt als Bildungsveranstaltung. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden eine entsprechende Bescheinigung.
Umweltministerin Petra Berg betont den Beteiligungsgedanken hinter der Idee. „Klimaschutz gelingt nur gemeinsam mit der jungen Generation. Wer die Folgen des Klimawandels besonders lange tragen wird, soll auch die Möglichkeit haben, die Antworten darauf mitzugestalten. Deshalb schaffen wir mit dem JugendKlimaForum einen Raum, in dem junge Menschen ihre Ideen direkt einbringen können“, sagt Berg.
Damit das Programm tatsächlich an den Interessen der Zielgruppe ansetzt, wurde es nicht am grünen Tisch entworfen. Bereits im Vorfeld hätten Jugendliche im gesamten Saarland in Workshops mitgestaltet, wie die Veranstaltung aufgebaut ist und welche Schwerpunkte sie setzt, erklärt die Ministerin. Ziel sei ein Austausch, aus dem greifbare Impulse für Politik und Gesellschaft hervorgehen.
Inhaltlich soll es an dem Tag nicht allein um den Klimaschutz gehen, sondern auch um die Fragen dahinter: Wie lässt sich Zukunft demokratisch gestalten? Welche Perspektiven bringen junge Menschen mit, die bislang zu selten gehört werden? Der Rahmen ist bewusst offen gehalten, damit die eigenen Ideen der Teilnehmenden Raum finden.
Die Hauptveranstaltung läuft am 9. September 2026 von 10 bis 15.30 Uhr im Saarrondo, Europaallee 4A in 66113 Saarbrücken. Für Verpflegung ist gesorgt. Anmeldungen sind bis zum Beginn möglich, weitere Informationen stellt die DKJS auf ihrer Website bereit. Fragen zur schulischen Freistellung beantwortet Dr. Daniela Schmitz im Bildungsministerium.
Hinter dem Forum steht mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ein erfahrener Partner. Die Organisation engagiert sich seit 30 Jahren dafür, dass junge Menschen ein demokratisches Miteinander erleben und einüben können, und stößt gemeinsam mit Akteuren aus Bildung, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft Veränderungen an.




















