Das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises und das Universitätsklinikum in Homburg teilen aktuell mit, dass es auf drei Stationen der Klinik für Neurochirurgie zu einem COVID-19-Infektionsgeschehen gekommen ist.

Betroffen sind insgesamt acht Patienten sowie neun medizinische Fachkräfte (Stand: Montag, 11. Oktober 2021, 12:30 Uhr). Maßnahmen gegen die weitere Verbreitung des Virus wurden in enger Abstimmung zwischen Gesundheitsamt, der Abteilung für Krankenhaushygiene sowie der Fachklinik ergriffen (u. a. das Tragen von FFP2-Masken, PCR-Testung aller Beschäftigten und Patienten alle zwei Tage).

Im Vordergrund wird die Gewährleistung der Patientenversorgung stehen.
Am Freitagnachmittag, 8. Oktober 2021, ist der Zugang zu den Stationen der neurochirurgischen Fachklinik für Besucher und Externe eingestellt worden – diese Präventiv-Maßnahme gilt vorerst für sieben Tage. Durch die vom Gesundheitsamt angeordnete Isolierung dürfen betroffene Patientinnen und Patienten nicht besucht werden, die Ausweitung der Besuchersperre ist eine Präventiv-Maßnahme im Sinne aller Beteiligten. Sämtliche Patienten sowie die verzeichneten Kontaktpersonen wurden unmittelbar über die Situation und die notwendigen Maßnahmen informiert. Die positiv Getesteten weisen bislang größtenteils keine Symptome auf.

Barbara Gärtner, Leiterin der Krankenhaushygiene am UKS, erläutert: „Wir befinden uns gerade in einem Übergang von einer pandemischen zu einer endemischen Phase. Durch die hohe Impfquote in der Bevölkerung und mit Blick auf die Lockerungen werden wir solche Situationen mit einem Infektionsgeschehen, die vor einigen Monaten noch sehr besorgniserregende Ereignisse waren, nun wieder vermehrt verzeichnen. Der Verlauf der Erkrankungen wird bei den Menschen mit Impfschutz in der Vielzahl der Fälle allerdings nicht schwer sein – das war das Ziel, das wir mit der Impfung verfolgt haben. Menschen ohne Impfschutz müssen weiterhin stärker geschützt werden. Daher tragen wir am UKS im Patientenkontakt konsequent MNS, führen regelmäßige Testungen durch und leiten bei Ausbruchsgeschehen erweiterte Hygienemaßnahmen ein.“

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