KOI-Mitarbeiterin Mandy Stöhr (l.) und Marketingleiterin Lisa-Marie Grunder - Bild: Stephan Bonaventura

Die traurige Nachricht am Anfang. Ab der kommenden Woche ist die aktuelle Schwimmbad- und Saunasaison im Homburger „KOI“ wieder beendet.

Dank der neuen Verordnungen von Bundes- und Landesregierung werden ab dem 2. November wieder viele Lokalitäten in Deutschland schließen müssen. Gerade erst hatte sich das Team des Homburger „KOI“ wieder an die neue Realität gewöhnt. Nach einer langen Zwangspause, durfte am ersten Oktober diesen Jahres auch der Schwammbad-Innenbereich inklusive des Sauna- und Massagebereichs wieder unter noch stärkeren Hygieneregeln öffnen. Die Freude war jedoch von kurzer Dauer. Ab Montag gehen die Türen am Rande der Stadt wieder zu.

Bild: Stephan Bonaventura

Dabei lief doch alles wieder so gut an. Anfang Oktober war der Andrang groß und man sei bis zur aktuellen Kapazitätsgrenze gestoßen, sagt Marketingleiterin Lisa-Marie Grunder. Man habe dann zwar wieder einen leichten Rückgang verzeichnet, es sei aber stetig immer noch viel Betrieb gewesen – nur im Unterschied, dass man nicht mehr tagelang im Voraus reservieren hätte müssen.

Mit den neuen Regeln seien die dankbaren Schwimmbad- und Saunagänger schnell klargekommen, da hätte es überhaupt keine Probleme gegeben. „Unsere Telefone sind heißgelaufen. Alle wollten sich natürlich informieren was jetzt erlaubt ist. Es ist bei uns so, dass man das Kontaktformular ausfüllen muss wenn man ins Hallenbad oder unvorangemeldet in die Sauna möchte. Bei einer Vorreservierung der Sauna erledigt man das Ganze bereits zu Hause und auch der Prozess an der Kasse selbst ist dann natürlich schneller“, sagt Lisa-Marie Grunder.

Die Besuchszahlen im Schwimmbad hielten sich im Oktober sehr konstant, auch weil im „KOI“ viele Schulklassen und Vereine aktiv sind. „Grundätzlich haben wir einfach viele Stammgäste, die uns die Treue halten, haben aber auch viele neue Gäste von außerhalb, auch aus Richtung Speyer und Grünstadt, in den letzten Wochen verzeichnet.

Gerade erst hatte man sich an die neuen Möglichkeiten gewöhnt. Beispielsweise hatte sich das Team ein spezielles Konzept für Schulen und Vereine überlegt. Diese konnten durch den Seiteneingang das Bad betreten, um nicht mit dem Normalbetrieb zusammenzustoßen, außerdem durften die Schüler nur in die Sammelumkleiden damit sich nichts vermischt. Auch spezielle Bahnen war für diese Gruppen vorgesehen, das habe sehr gut funktioniert inlusive dem entsprechenden Abstand.

Rein wirtschaftlich ist die erneute Schließung ein weiter Tiefschlag. Unternehmer aller Couleur sind wieder einmal offline genommen, müssen sich wieder neue Konzepte überlegen, sind wieder einmal gefragt neu- und umzudenken. Die Mitarbeiter des Homburger „KOI“ sind weiterhin in Kurzarbeit. Hier hofft man natürlich im Dezember wieder ans Ruder zu dürfen.

Bild: Stephan Bonaventura

Das berühmte Hundeschwimmen, das in den letzten Jahren immer für viel Trubel und tierisch gute Laune sorgte, wird dieses Jahr auch nicht mehr stattfinden. Ein Event dieser Art sei aktuell nicht stemmbar. Insgesamt liegt Richtung Events alles „aus Eis“. Man plane auch nicht Richtung Weihnachten, das ginge aktuell auch gar nicht.

So können wir alle nur hoffen, dass sich die Fallzahlen minimieren und damit auch die Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie wieder gelockert werden können.

 

 

 

 

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