Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung Homburg

Für 393 junge Menschen begann am Donnerstag, 8. Oktober, ein neuer Lebensabschnitt: Zum Start des Wintersemesters nahmen sie ihr Studium am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg auf. Der große Hörsaal der Universität war bei der Eröffnungsveranstaltung nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt.

Neben dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Matthias Hannig, und Universitätspräsident Prof. Dr. Ludger Santen richtete auch Oberbürgermeister Michael Forster das Wort an die Neuankömmlinge. Ebenso meldeten sich Vertreterinnen und Vertreter von Fachschaft und Asta zu Wort, um den „Erstis“ den Einstieg zu erleichtern. Beide Professoren gratulierten zum Studienplatz und unterstrichen, welche Bedeutung einem Medizinstudium zukommt.

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Dekan Hannig lieferte den jungen Leuten einen ersten Überblick über den Campus und ging auf die Besonderheit der Uni mit ihren beiden Standorten ein – Saarbrücken auf der einen, das ein Jahr ältere Homburg auf der anderen Seite. Er erläuterte zentrale Bauvorhaben und lobte die kurzen Wege auf dem grünen Campus.

Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung Homburg

Ein Blick auf die Zahlen zeigt die Bandbreite der angebotenen Fächer: 298 der neuen Studierenden beginnen in der Humanmedizin, 29 in der Zahnmedizin und 18 im Bereich Ernährungsmedizin und Diätetik. Hinzu kommen die im Vorjahr eingeführten Studiengänge Advanced Practice Nursing mit mittlerweile 19 sowie die Physiotherapie mit 29 Studierenden.

Oberbürgermeister Forster nutzte die Gelegenheit, im Beisein der neuen UKS-Vorstandsvorsitzenden und Ärztlichen Direktorin Prof. Dr. Dr. Stephanie Tritt auf die enge Verbindung zwischen Stadt und Klinikum hinzuweisen. Als Beleg dafür nannte er den mit 10.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis, der jährlich für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Uni ausgeschrieben wird. „Hier in Homburg sind nicht nur die Bedingungen für Ihr Studium sehr gut, unsere Stadt bietet auch eine hohe Aufenthaltsqualität, um die Zeit nach den Vorlesungen und dem Lernen zu nutzen“, sagte Forster. Er zeigte sich überzeugt, dass sich die jungen Menschen dank des vielfältigen Freizeit-, Sport- und Kulturangebots in der Kreis- und Universitätsstadt wohlfühlen werden.

Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung Homburg

Mit einer anschaulichen Präsentation gab der Oberbürgermeister anschließend Einblicke in die Vielfalt Homburgs. Er sprach wirtschaftliche Aspekte an, verwies auf Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung – vom Stadtpark über kulturelle Veranstaltungen bis hin zum Naherholungsgebiet am Jägersburger Weiher und dem regen Vereinsleben. Sportlich Aktiven empfahl er unter anderem das Kombibad KOI. Zugleich lud Forster die Studierenden ein, den Austausch mit Uni und Stadtverwaltung zu suchen, sollte ihnen etwas fehlen oder verbesserungswürdig erscheinen.

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Wie in jedem Jahr erhielten die Erstsemester vor der Eröffnungsveranstaltung eine gefüllte Tasche mit zahlreichen Informationen und Unterlagen. Darin fanden sich ein Begrüßungsschreiben der Stadt, Broschüren und ein Stadtplan ebenso wie ein Einkaufsgutschein, der bei den am Geschenkgutschein des Amts für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing beteiligten Händlern eingelöst werden kann.

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