Lukas Glück setzt sich durch Foto: Annette Jacobsen/ HWE Homburg

Nach dem Auswärtssieg vergangene Woche bei der VTZ Saarpfalz 2, stand für die erste Herrenmannschaft der HWE Homburg am Freitag, den 13.11.15 erneut eine sehr wichtige Partie an. Gegner in der gut besuchten Robert-Bosch-Halle waren unsere direkten Tabellennachbarn vom USC Saar.

HWE-Coach Fadil Jusufbegovic appellierte vor der Partie an die Abwehr. Es gelang ihm die richtigen Worte zu finden, soviel vorweg. Die HWE ging hell wach in die Partie. Gerade in der Defensive, welche letzte Woche noch einige Probleme bereitet hatte, war die HWE von Beginn an hoch konzentriert und lies nur wenige Torchancen der Gäste zu. Aber auch aus dem gebundenen Angriffsspiel kam die HWE immer wieder zu guten Torchancen durch Matze Mohn, Aaron Braun am Kreis und HWE-Neuzugang Alex Jürgens. Einziges Manko, ähnlich zum vergangenen Spiel, die Chancen-Verwertung. Zu oft scheitere die HWE, besonders in der Anfangsphase, an Gäste-Keeper Thomas Jeske, woraufhin die Partie ausgeglichen blieb (2:3, 4:4, 6:6, nach 15 Minuten). Doch die HWE behielt einen kühlen Kopf. Die Chancen-Verwertung wurde Mitte der ersten Hälfte deutlich besser, was in Kombination mit der weiterhin hervorragenden Abwehrarbeit dazu führte, dass sich die Hausherren auf 10:6 absetzen konnten. Die Gäste konnten zwischenzeitlich auf 10:8 verkürzen, was die HWE allerdings wenig beeindruckte. Über den erweiterten Gegenstoß konnten Stefan Marx, Lukas Glück und Jonathan Thiemecke die Führung auf 13:8 ausbauen. HWE-Kapitän Andreas Moßmann setzte noch einen drauf und erhöhte kurz vor Ende der ersten Hälfte auf 14:8. Beim Stand von 14:9 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Hälfte begann mit der schwächsten Phase der HWE. Technische Fehler, ungenutzte 100 %ige und überhastete Abschlüsse führten dazu, dass die Gäste die fünf Tore-Führung zu Nichte machten und nach 48 Minuten 17:17 ausgleichen konnten. Doch die HWE bewies erneut Moral und fand nach der Auszeit von Coach Jusufbegovic zurück zu alter Stärke. Die Abwehr war in der Endphase erneut sehr präsent und lies im Zusammenspiel mit Max Loschky lediglich nur einen weiteren Treffer zu. Auch im Positionsangriff spielte die HWE wieder mit mehr Geduld und Konzentration, wodurch die alte fünf Tore-Führung wieder hergestellt werden konnte.

Am Ende konnte die HWE einen 23:18-Sieg und somit zwei wichtige Punkte für die Mission Klassenerhalt verbuchen.

So spielten sie: Loschky, Koßmann (beide Tor), Mohn (3), Glück (2), Moßmann (5/1), Jürgens (5), Stemler (2), Marx (3), Braun (1), Vowinkel (1), Thiemecke (1), Vaitekunas, Jusufbegovic

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