Die Homburger Malteser stellen während der Adventssamstage jeweils ein Team, das die Wärmestube in der Schwesternhausstraße betreut. - Foto: Rosemarie Kappler

Die „gudd Stubb“ des Malteser Hilfsdienstes Homburg in der Schwesternhausstraße 4 ist in der Adventszeit erstmals auch als „Wärmestube“ geöffnet. An den Adventssamstagen können sich hier obdachlose und hilfsbedürftige Menschen zwischen 15 und 17 Uhr aufwärmen und werden mit einer Mahlzeit versorgt.

Die Idee hierzu kam auf, als die saarländische Landesregierung vor Wochen die Kampagne „Das Saarland rückt zusammen“ startete, die bis März kommenden Jahres läuft. „Da hatten wir uns dann überlegt, wie wir als Malteser tätig werden können und haben eine Abfrage unter unseren Mitgliedern gestartet“, so der stellvertretende Beauftragte der Homburger Malteser, Till Joseph.

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Auch wenn das Prinzip „Wärmestube“ keine neue Erfindung sei, so habe es sich stets bewährt und es passte auch auf die Helfer, denn die müssen ja auch verfügbar sein. Unter der Woche, so wie etwa die Arbeiterwohlfahrt in Homburg dienstags ein Angebot macht, war Vergleichbares für die Malteser kaum zu organisieren. Auch an den Abenden sei das schwierig. „So haben wir uns dann auf die Wochenenden konzentriert und hoffen, weil es ja nun auch die Adventszeit betrifft, auf eine entsprechende Resonanz“, so Joseph.

Aus dem Pool der rund 50 Aktiven stehen samstags stets sechs bis acht Personen zur Verfügung. Sollte das Angebot gut angenommen werden, dann werde man sicherlich auch über eine Verlängerung im Rahmen der Kampagne nachdenken. Die Teams an den Samstagen bestehen aus Erwachsenen und Schulsanitätern, denen das Mitwirken im Rahmen der Ukrainehilfe deutlich Spaß gemacht hatte und die sich weiter engagieren wollen.

Ihr Angebot wollen die Malteser auch über Sozial- und Hilfsverbände und das Jobcenter bekanntmachen. Im Vorfeld des ersten Samstages hatte bereits die Tafel ihre Kunden auf die Wärmestube der Malteser aufmerksam gemacht. Dort hatten die Helfer am Samstag Lebkuchen, Crêpes und Nudelsuppe vorbereitet. Für die Besucher gab es noch einen Schoko-Nikolaus zum Mitnehmen. Die Homburger Malteser sind auf 50 Besucher eingerichtet. „Aber auch wenn es einmal ein paar mehr Menschen werden sollten sind wir gut vorbereitet“, so Till Joseph.

Die nächsten Termine sind der 3., 10. und 17. Dezember, jeweils 15 bis 17 Uhr.

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