Ute Müller und Jutta Bohn vom Organisationsteam der Lesezeit stellten gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Forster (v. l. n. r.) das Programm für die neue Saison der Lesereihe vor. - Foto: Linda Barth/Stadtverwaltung
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Die Homburger Lesezeit geht in ihre zwölfte Saison. Das Programm wurde im Rathaus von Oberbürgermeister Michael Forster gemeinsam mit den Organisatorinnen Jutta Bohn und Ute Müller vorgestellt, die stellvertretend für das gesamte Team – Nadja Haas und Ingrid Braun gehören ebenfalls dazu – die neuen Höhepunkte präsentierten.

Forster würdigte die Veranstaltungsreihe als festen Bestandteil des kulturellen Lebens: „Die Lesezeit zeigt, dass wir nicht nur mit Musik, Kunst und Märkten ein breites Angebot haben, sondern auch viele Freundinnen und Freunde der Literatur ansprechen. Dass sich die Lesezeit inzwischen weit über die Grenzen Homburgs hinaus einen Namen gemacht hat, darauf können wir stolz sein“, erklärte er. Und weiter: „Wir freuen uns, dass es erneut gelungen ist, ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten, bei dem für jede und jeden Literaturbegeisterten etwas dabei ist.“

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Organisiert vom Frauenkulturstammtisch mit Unterstützung der Stadt, umfasst die neue Saison zehn reguläre Lesungen sowie sechs Veranstaltungen der beliebten Reihe „VIPs lesen vor“ (VLV). Den Auftakt bestreitet Landespolizeipräsident Thorsten Weiler, der aus Martin Walkers „Bruno – Chef de Police“ liest. Weitere Persönlichkeiten am Lesepult sind Prof. Dr. Hans-Joachim Schäfers vom Universitätsklinikum des Saarlandes, Pfarrerin Dr. Sigrun Welke-Holtmann, Dr. Annette Kleinhorst von der Frauen-Gender-Bibliothek Saarbrücken, SZ-Redakteurin Ulrike Stumm und Landrat Frank John.

Das literarische Programm bietet zudem eine breite Auswahl an Autorinnen und Autoren. Natalie Buchholz stellt ihren Roman „Grand-Papa“ vor, Norman Ohler liest aus „Der Zauberberg – die ganze Geschichte“, und Ingeborg-Bachmann-Preisträger 2024 Tijan Sila berichtet in „Radio Sarajevo“ vom Leben im belagerten Sarajewo. Isabelle Lehn („Die Spielerin“), Tobias Haberl („Unter Heiden – warum ich trotzdem Christ bleibe“), Kristin Rubra („Keloid“) und Wolfgang Bach („Ins zierliche Land“) sind ebenfalls zu Gast.

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Ein besonderer Abend widmet sich dem Werk von Rainer Maria Rilke, gestaltet von Thomas Kuhn und Stefan Schwarzmüller. Der Literaturwissenschaftler Michael Schikowski beleuchtet diesmal das Schaffen von Anna Seghers. Als lokaler Beitrag wird Hans Bollinger, aus Homburg-Wörschweiler stammend, sein neues Werk vorstellen, in dem er Kindheitserinnerungen und sein Heimatdorf literarisch verbindet.

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Die Veranstaltungen finden in der Regel dienstags um 19 Uhr in der Galerie im Kulturzentrum Saalbau statt. Sollte die Galerie belegt sein, werden andere Räume im Saalbau genutzt. Der Eintritt ist frei. Aufgrund des großen Andrangs im Vorjahr, als Besucher abgewiesen werden mussten, wird für einige Termine eine Anmeldung erforderlich sein. Die Details sind in einem Flyer zusammengefasst, der in städtischen Einrichtungen ausliegt und auf www.homburg.de

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