Fotograf: Friedrich Guthörl
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Die 50. Auflage des Homburger Bergrennens bot Motorsport der Extraklasse – mit packender Rennaction, neuer Bestmarke und rund 3500 begeisterten Besuchern. Im Mittelpunkt: Patrick Zajelsnik, der nicht nur seinen Titel verteidigte, sondern dabei auch seine eigene Rekordzeit noch einmal unterbot.

Bereits im ersten Wertungslauf am Sonntagmorgen sorgte der 44-Jährige für Aufsehen. In seinem 500 PS starken Novo Proto NP01 raste der erfahrene Pilot des MSC Erftal die 2,6 Kilometer lange Käshofer Straße in nur 1:03,021 Minuten hinauf – und war damit über vier Zehntelsekunden schneller als im Vorjahr. Trotz leichter Schwierigkeiten mit der Reifenwahl blieb er an allen drei Wertungstagen der dominierende Fahrer und entschied die Gesamtwertung souverän für sich. In der Addition seiner zwei besten Läufe kam Zajelsnik auf eine Zeit von 2:06,812 Minuten – sein dritter Sieg in Folge beim Traditionsrennen.

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Während der Hauptteil der Strecke unverändert blieb, erwies sich ein frisch asphaltierter Abschnitt am „Beeder Brünnchen“ als möglicher Schlüssel zum Erfolg. „Das neue Stück war zwar kurz, hat sich aber deutlich bemerkbar gemacht“, so der Sieger im Ziel. Dass er mit gebrauchten Reifen antrat, weil Neumaterial derzeit schwer zu bekommen sei, verlieh seiner Leistung zusätzliche Bedeutung.

Fotograf: Friedrich Guthörl

Auch die Lokalmatadore wussten zu überzeugen: Jochen Stoll vom veranstaltenden Homburger Automobilclub (HAC) wurde mit seinem Porsche 911 GT3 Cup Sechster der Gesamtwertung und gewann damit die Tourenwagen-Klasse. Kai Neu, ebenfalls für den HAC am Start, entschied die Klasse 3 PF5 A im Ford Focus N Sport für sich und belegte im Gesamtfeld Rang 28.

Die Organisatoren zeigten sich nach dem Jubiläumsrennen hochzufrieden. Andreas Herl, Vorsitzender des HAC, sprach von einer rundum gelungenen Veranstaltung: „Die Zuschauerresonanz zeigt, wie beliebt das Bergrennen in Homburg ist. Unser Dank gilt allen Helfern, die dieses Wochenende möglich gemacht haben.“ Auch sportlich verlief das Rennen ohne größere Zwischenfälle. Drei Ausrutscher auf der Strecke blieben folgenlos – lediglich Blechschäden waren zu verzeichnen.

Das 50. Homburger Bergrennen bestätigte eindrucksvoll, warum es als fester Bestandteil des saarländischen Motorsportkalenders gilt. Und mit dem erneuten Triumph von Patrick Zajelsnik scheint auch die nächste Rekordmarke nur eine Frage der Zeit zu sein.

Homburg1 dankt Fotograf Friedrich Guthörl für die Bilder! Mehr Informationen: www.rgfotografie.com

Fotograf: Friedrich Guthörl

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