„Bitte seid nicht überrascht wenn ihr heute Abend von uns Lieder hört, die ihr bisher so noch nicht live gehört habt. Das wird heute so kommen.“ So eröffnete Sänger Rainer Schneider den Konzertabend im Homburger Musikpark. Der Raum war moderat gefüllt. Für den Eröffnungsabend ein Erfolg. Weit über 100 Leute ließen sich den „PINK FLOYD“-Sound der Tribute-Band „THE FINAL CUT“ nicht entgehen.

Bild: SB/red

Viele Fans kamen in PINK FLOYD“-T-Shirts, das Durschnittsalter irgendwo zwischen 30 und 60 Jahren. THE FINAL CUT sagen von sich selbst, dass sie dort anknüpfen, wo PINK FLOYD 1983 aufgehört hat und erwecken mit ihren Shows den ursprünglichen Geist von Barrett, Waters und Co. wieder zum Leben. Genau so kam es dann auch und musikalische Meisterwerke aus den 70er und 80er Jahren erklangen im Homburger Musikpark. „Wir wollten als Opener für die anstehende Saison keine zu exotische Band. The Final Cut spielen auf technisch höchsten Niveau, sind auch massenkompatibel und waren für uns die perfekte Wahl. Die Startband ist schon auch entscheidend um die Leute für die Saison ein wenig anzufixen und Lust auf mehr zu machen“, sagt uns Achim Müller vom Kulturamt Homburg am Rande der Veranstaltung.

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Insgesamt gibt es in naher Zukunft im Musikpark einen sehr ausgeglichenen Mix aus Tribute- und Originalbands zu sehen. Man hat sich bemüht wieder eine erlesene Auswahl feinster Musik zusammenzustellen. Und mit diesem Mix möchte das Kulturamt auch wirklich jeden ansprechen, der in den Genre Rock, Pop und Blues zuhause ist. „Zusätzlich haben wir aber auch noch 2 Partyabende mit DJ, hier wollen wir ein jüngeres Publikum ansprechen, das ist uns in der Vergangenheit schon sehr gut gelungen, wir hatten hier auch großen Zuspruch“.

Karsten Neuschwander sorgt für den richtigen Ton – Bild: SB/red

Kein Konzert ohne guten Ton. Und für den war an diesem Abend Veranstaltungstechniker Karsten Neuschwander verantwortlich. Er stellt einen großen Teil der Hardware zur Verfügung und bereitet alles perfekt vor, damit die Band es auf der Bühne so leicht wie möglich hat. Damit sorgt er für das richtige Klangerlebnis vom Keyboard über den Bass und die Gitarre bis hin zum Schlagzeug und allen weiteren Instrumenten. „Jede Band hat eine spezielle Bühnenanweisungung, einen „Technical Rider“, darin sieht man auch genau wo wer mit welchem Instrument stehen wird. Danach richte ich mich dann“, erzählt Neuschwander. Und ergänzt: „Die Anlage über die heute Abend gespielt wird, hat zwei mal 4000 Watt. Das ist für diese Veranstaltung genau richtig.“ Für ihn es schon fast Routine, er ist bei jedem Konzert im Musikpark fest dabei und steht auch immer im Vorfeld schon in Kontakt mit den Bands und deren Techniker.

Viele Tickets werden an der Abendkasse gekauft. – Bild: SB/red

Ein Abend im Musikpark soll schon einen richtigen Eventcharakter habe. Es geht nicht nur darum vorbeizukommen und die Band zu sehen. „Wir machen auch selbst die Gastronomie. Das sind Einnahmen, die wir auch dringend benötigen um die Ausgaben abzudecken und das gelingt sehr gut“, sagt Müller. Auch nach einem Konzert lässt sich der Abend im Musikpark also noch schön ausklingen, wenn die Musik aus dem Boxen weiter spielt. Müller: „Die Bands fühlen bei uns wirklich wohl. Wir geben uns hier sehr viel Mühe, dass alles gut läuft. Egal ob Getränke, Snacks und Obst im Backstagebereich oder auch mit den Band essen zu gehen und manchmal auch Hotelübernachtungen. Bisher habe ich noch nicht erlebt, dass jemand nicht begeistert war von dem Drum­he­r­um.“

Interessanter Fakt: Im Durchschnitt werden fast zwei Drittel der Karten direkt an der Abendkasse umgesetzt. Viele Besucher entscheiden also spontan ob sie ein Konzert besuchen. Das anstehende Programm könnte aber dank seiner Qualität vielleicht doch dafür sorgen, dass viele sich schon im Vorfeld Karten sichern wollen.

Foto & Copyright: Stephan Bonaventura

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