Start Allgemein Homburg | Gelungener Start in ein neues Zeitalter beim Homburger ADAC Bergrennen

Homburg | Gelungener Start in ein neues Zeitalter beim Homburger ADAC Bergrennen

Foto: Thomas Bubel

Einen Weltstar des Motorsports aus nächster Nähe erleben, dass kann man bei einem Bergrennen höchst selten. Der Homburger Automobilclub mit seinem Homburger ADAC Bergrennen und dem prominenten Clubmitglied Timo Bernhard bildet da ein Alleinstellungsmerkmal im internationalen Bergrennsport. 

Foto: Thomas Bubel

Für den aktuellen Weltmeister und zweimalige Gewinner der 24 Stunden von Le Mans ist es eine Freude und Selbstverständlichkeit bei seinem Heimatrennen das Zugpferd zu spielen, wenn es sein gut gefüllter Terminkalender erlaubt. Der Porsche-Werksfahrer und Teambesitzer nahm sich zwischen den Trainings- und Rennläufen ausgiebig Zeit für die Rennbesucher und man sah den Westpfälzer oft beim Autogrammeschreiben. Stets stand Timo bereit für ein gemeinsames Foto und hatte für jeden ein nettes Wort übrig.

Die Rennsportfans strömten in diesem Jahr in Massen an die Käshofer Straße, zur ältesten Motorsportveranstaltung des Saarlandes. Dies lag wohl in erster Linie an der Rennteilnahme des WEC-Weltmeisters, aber auch am neuen Marketingkonzept des Homburger AC, welches vom Team 75 Bernhard begleitet wurde. Das hochsommerliche Wetter war eine Komponente für ein klasse Rennwochenende in der Saarpfalz. 

Motivierend war dies alles auch für das neue Organisationsteam mit seinem neuen Kopf Sascha Ressmann. Schon im Vorfeld hatte man einiges im Organisationsbereich geändert und modernisiert, jedoch moderat. Feuertaufe bestanden! Das war am Sonntagabend die Quintessenz aus einem Rennwochenende das in die Clubgeschichte eingehen wird. Sascha Ressmann kündigte bereits an, „viele Ideen und Gedanken liegen bereits in der Schublade. Unser Team wird sich bis zum Rennen 2019 weitere den Hintern aufreißen, Punkte überarbeiten und eingefahrene Abläufe überdenken und einfach mit der Zeit gehen.“

Zum erwarteten Fünfkampf um den Gesamtsieg, den die Starterliste versprach, kam es nach Absagen und frühen Ausfällen leider nicht. Zudem wurde der bis nach dem zweiten Rennlauf führende junge Schweizer Robin Faustini im Reynard Mugen V8 von den Sportkommissaren vorzeitig aus dem Rennen genommen, da sein Fahrzeug zwar dem Schweizer jedoch nicht dem nationalen DMSB-Reglement entsprach. Dies wurde erst bei einer technischen Nachkontrolle festgestellt. Der Aargauer war zwar lediglich als Gastfahrer angereist um seinen neuen Boliden und Rennbedingungen weiter zu entwickeln, seine aller ersten Gesamtsieg hätte Robin jedoch gerne mitgenommen. 

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