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Homburg | „Den Vorschlag Homburg für einen Tesla-Standort ins Gespräch zu bringen, unterstützen wir mit Nachdruck!“

Symbolbild Von Alexander Migl - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=67242582

Der Stadtverband der Grünen begrüßt die Idee, die Stadt Homburg als Standort für eine Tesla-Batteriefabrik ins Gespräch zu bringen. Allerdings sieht Winfried Anslinger, stv. Fraktionsvorsitzender der Partei im Homburg Stadtrat, noch Handlungsbedarf bei der Ausbildung entsprechend qualifizierten Arbeitskräfte in der Region. 

„Den Vorschlag Homburg für einen Tesla-Standort ins Gespräch zu bringen, unterstützen wir mit Nachdruck! Es freut uns, dass wir nicht mehr die Einzigen sind, die für den Industriestandort Homburg auch über Alternativen zur Dieseltechnologie nachdenken. Nun gilt es für Verwaltung und Stadtrat sich aktiv für diesen alternativen Mobilitätsantrieb einzusetzen, damit Homburg weiterhin auf dem Arbeits- und Technologiesektor attraktiv bleibt.“

Hierzu müsse jedoch vor der Ansiedlung eines Tesla-Batteriestandortes rechtzeitig die Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehöre mehr als nur die Verkehrsanbindung an die A6. Ausschlaggebend sei der Flächenbedarf für die Gigafactory. Können Zunderbaum, der überwiegend zu Kirkel-Altstadt gehört und das Erdbeerland den Flächenbedarf decken? Muss die Kreisstadt beim Verkauf von städtischen Flächen eine zeitlang zurückhaltend sein, um diese für Tesla freizuhalten? „Daher fordern wir den Oberbürgermeister auf, die vorhandenen Homburger Industrieflächen am Zunderbaum/Erdbeerland dahingehend zu prüfen, ob rein flächenmäßig und auch verkehrstechnisch die Ansiedlung einer Gigafactory in Homburg möglich ist.“

Anslinger ergänzt: „Die Elektromobilität erfordert völlig neue Techniken, die nicht vorrangig mit Metallbau zu tun haben, sondern mindestens ebenso stark mit Elektrochemie und Softwareanwendungen zusammenhängen. Da reine Elektrofahrzeuge am künftigen Markt nur eine Chance haben, wenn sie in Leichtbauweise hergestellt sind, wird künftig die Rolle von Metall gegenüber dem Einsatz von Faserwerkstoffen drastisch zurückgehen. Dafür fehlt in Homburg bisher die Expertise, ebenso in der Elektrochemie. Dies erfordert eine neue Bildungsoffensive im Saarland. Es müssten Fachkräfte für die erforderlichen Qualifikationen ausgebildet werden.“

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