Wenn am historischen Marktplatz in Homburg am frühen Abend die Lokale voller werden, soll am 19. März 2026 auch eine neue Gesprächsreihe starten. Unter dem Titel „Die Zukunft in Homburg gestalten!“ will der Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen Themen aufgreifen, die in der Stadtentwicklung derzeit besonders sichtbar werden – von der Frage nach mehr Grün bis zu neuen Ideen für Kultur und Tourismus.
Der Auftakt ist für Donnerstag, 19. März, 18.30 Uhr, im Bistro 1680 am Marktplatz angekündigt. Nach Angaben des Stadtverbands, die am 13.02.2026 veröffentlicht wurden, richtet sich der Abend an interessierte Homburger ebenso wie an Vertreter aus Wirtschaft, Industrie und Verwaltung. Inhaltlich soll es um Ökologie, Tourismus und Kultur gehen – Bereiche, die aus Sicht der Veranstalter eng miteinander verbunden sind, wenn eine Stadt sich weiterentwickeln will.
In das Thema Stadtentwicklung führt Marc Piazolo, Fraktionssprecher der grünen Stadtratsfraktion Homburg, mit einem kurzen Impuls ein. Dabei soll er unter anderem das grüne Stadtquartier Coeur, die „Zukunftschance Schwammstadt“ und den demografischen Wandel ansprechen. Genannt werden außerdem das Parkhaus Hohenburg und die Gerberstraße, ebenso die Chancen einer autofreien Innenstadt. Weitere Stichworte sind Entsiegelung und Begrünung, ein stärkeres Radnetz und ein besserer ÖPNV, mehr Aufenthaltsqualität, Urban Art sowie eine Innenstadt mit Cafés, Geschäften und Raum zum Verweilen.
Neben kommunalpolitischen Perspektiven sollen auch Akteure aus der Stadt selbst zu Wort kommen. Mit dabei sind die Gründer der Kulturallee sowie die künftigen Betreiber des Kiosks in der Unteren Allee; als Ansprechpartnerin wird Leonie Roth-Fisch genannt. Zudem ist Steven Enkler, Betreiber des Campingplatzes Königsbruch, als Referent angekündigt.
Die Kulturallee ist laut Ankündigung eine Initiative einer Gruppe junger Menschen aus Homburg, die sich Vorstadtfreunde nennt. Ziel sei es, die Homburger Allee durch kulturelle Aktionen wie Kunstausstellungen und Musik neu zu beleben. Mittelpunkt ist dabei der Kiosk in der Unteren Allee, der am Beginn der Grünfläche liegt, auf der Veranstaltungen stattfinden sollen. Leonie Roth-Fisch erläutert dazu: „Ziel war es, den Kiosk und den Raum zwischen Oberer und Unterer Allee zu bespielen und die vorhandenen Qualitäten sichtbar zu machen. Durch eine Mischung aus kulinarischen Angeboten, Kunst und kulturellen Formaten ist ein offener Begegnungsort entstanden. Mit der Pacht des Kiosks eröffnen sich nun neue Möglichkeiten, dieses Konzept weiterzuentwickeln“.
Auch die Verbindung von Ökologie und Ökonomie soll an dem Abend eine Rolle spielen. Steven Enkler beschreibt den Anspruch seines Betriebs so: „Als Homburger Unternehmen sind wir stolz darauf, mit dem Campingplatz Königsbruch einen Ort zu gestalten, der Natur, Erholung und Gemeinschaft miteinander verbindet. Für den Erhalt und die Weiterentwicklung des ökologischen und sozialen Mehrwerts übernehmen wir bewusst Verantwortung, insbesondere durch die Förderung der Biodiversität. Gleichzeitig verstehen wir den Campingplatz als offenen, inklusiven Begegnungsraum für Menschen aller Generationen. Mit seiner nachhaltigen Weiterentwicklung leisten wir einen Beitrag zur Lebensqualität in Homburg.“






















