Shopping Zeit auf Homburgs Straßen. - Bild: Stephan Bonaventura
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Rund 1.000 Betriebe, 44 Städte und Gemeinden, ein gemeinsames Ziel: Das Saarland hat sich in diesem Jahr zum zehnten Mal an der bundesweiten Kampagne „heimat shoppen“ beteiligt. An den Aktionstagen am 11. und 12. September 2026 stellten sich Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister sichtbar hinter eine Botschaft, die im Zeitalter des Online-Handels an Gewicht gewinnt: Wer vor Ort kauft, stärkt das, was seine Region lebendig hält.

Getragen wird die Initiative im Saarland von der IHK, die den teilnehmenden Unternehmen umfangreiches Material zur Verfügung stellte. Über die Ladentheken gingen 51.000 Einkaufstüten mit dem Kampagnenlogo, dazu kamen 15.000 Luftballons, 3.000 Plakate und 15.000 Mini-Packungen Traubenzucker. In den Innenstädten und Ortskernen wurde die Aktion mit dekorierten Schaufenstern, besonderen Angeboten und kleinen Aktionen greifbar.

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„Zehn Jahre ‚heimat shoppen‘ im Saarland stehen für eine Dekade voller Engagement für unsere Innenstädte, Ortskerne und den Handel vor Ort“, bilanziert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé. Die erneut hohe Beteiligung wertet er als Beleg dafür, dass die Unternehmen ihre Verantwortung für attraktive und lebenswerte Standorte ernst nähmen.

Ähnlich einordnend äußert sich Wirtschaftsminister Jürgen Barke. Zehn Jahre der Kampagne seien für ihn „zehn Jahre gelebte Verbundenheit mit unserer Heimat und unserem Mittelstand“. Jeder Einkauf im örtlichen Geschäft stärke die Betriebe, sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze und halte die Zentren attraktiv. Er hoffe, dass sich die Vorzüge des Einkaufens vor Ort auch in den kommenden Jahren erlebbar machen ließen.

Denn hinter der Kampagne steht ein Argument, das über den reinen Umsatz hinausgeht. Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleister sind wichtige Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe, die berufliche Perspektiven unmittelbar in der Nachbarschaft schaffen. Persönliche Beratung, vertraute Gesichter und kurze Wege sind Vorteile, die ein Paketversand nicht ersetzen kann – genau darauf wollen die Initiatoren aufmerksam machen.

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Wie unterschiedlich sich das Engagement in der Praxis zeigt, machten die diesjährigen Höhepunkte deutlich. In Homburg lockte eine Foto-Challenge, in Eppelborn beteiligten sich zahlreiche Betriebe erneut an der Aktion „Biber lieben kurze Wege – kauf lokal in Eppelborn!“, für die Kita-Kinder selbst gebastelte Biber in die Schaufenster brachten. In Fraulautern wiederum entstand unter dem Motto „Mir hann … Alles in Fraulautern“ sogar eine eigens kreierte Schokolade.

Am Ende richtete Thomé den Blick auf all jene, die die Aktion tragen. Die IHK Saarland danke den teilnehmenden Unternehmen, Gewerbevereinen, Kommunen, Wirtschaftsförderungen und weiteren Partnern. Gemeinsam, so sein Fazit, setzten sie sich mit Erfolg dafür ein, dass Innenstädte, Ortskerne und Einkaufsstandorte lebendige Treffpunkte bleiben.

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