Die Vertreterinnen und Vertreter der Gewerke präsentieren ihr Handwerk als Kuchen. Foto: Giusi Faragone
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St. Ingbert hat ein neues Wahrzeichen: Vor der Engelbertskirche wurde am Samstag, 12. September, der „Baum der Gewerke“ feierlich eingeweiht. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen in die Innenstadt, um das Objekt zum ersten Mal aus der Nähe zu betrachten.

Der Baum vereint 24 Gewerke unter einem Symbol – vom traditionellen Handwerk über den Handel bis hin zu modernen Dienstleistungen. Sichtbar wird damit, wie breit gefächert die Wirtschaftswelt der Stadt aufgestellt ist. Entstanden ist die Idee, nachdem der frühere Zunftbaum abgebaut worden war. Ortsvorsteherin Irene Kaiser wollte diese Tradition nicht verloren geben und brachte das Projekt gemeinsam mit der Abteilung Wirtschaftsförderung auf den Weg.

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Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sieht in dem Baum weit mehr als nur ein dekoratives Element. „Dieser Baum steht für die Zukunft. Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz zeigt er, wie wichtig das Handwerk und die Menschen dahinter sind“, sagte er bei der Einweihung. Zugleich stehe er für Zusammenhalt – „für die Verbindung der verschiedenen Gewerke und für das gemeinsame Engagement für unsere Stadt“.

Mit dem „Baum der Gewerke“ erhält die St. Ingberter Innenstadt ein weiteres Wahrzeichen.
Foto: Giusi Faragone

Für einen ganz besonderen Moment sorgten die 24 Vertreterinnen und Vertreter der dargestellten Berufe. Gemeinsam zogen sie zum Baum, und jeder brachte einen passenden Kuchen mit. So wuchs aus den einzelnen Beiträgen ein üppiges Buffet zusammen, das anschließend mit allen Gästen geteilt wurde.

Auch abseits des Baums gab es viel zu sehen. Informationsstände und eine Präsentation der Handwerkskammer gaben Einblicke in die einzelnen Gewerbebereiche. Für Unterhaltung sorgten ein Drehorgelspieler, zwei Stelzenläufer und eine Fotobox. Gesegnet wurde der Baum von Pfarrer Zamilski und Pastor Rossell, während die Bergkapelle St. Ingbert für die musikalische Begleitung sorgte.

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Das ganze Jahr über soll der Baum auf die örtlichen Gewerbetreibenden aufmerksam machen. In der Adventszeit wandelt er dann sein Gesicht: Die Zunftzeichen werden abgenommen und durch eine festliche LED-Lichtinstallation ersetzt. Aus dem „Baum der Gewerke“ wird so ein moderner Weihnachtsbaum, der die Innenstadt in der Vorweihnachtszeit zum Leuchten bringt. Getragen wurde das Vorhaben durch das „Landesförderprogramm für Kommunen zur Stärkung des saarländischen Einzelhandels“.

Eingebettet war die Einweihung in die Aktion „Heimat shoppen“, die in diesem Jahr zum zehnten Mal im Saarland stattfand. Damit rückten der regionale Handel und die örtlichen Betriebe an diesem Wochenende zusätzlich in den Mittelpunkt.

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