Der Schulleiter des Johanneum, Oliver Schales (2. v. l.), nahm mit mehreren Schülern die Siegerurkunde entgegen. Mit ihnen freuen sich Astrid Klug vom Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (3. v. l.) sowie der Beauftragte der Stadt Homburg für Radwege und ÖPNV, Thorsten Feix, und der Beigeordnete Philipp Scheidweiler (2.v. r. und ganz r.). - Foto: Linda Barth/Stadtverwaltung
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Homburg hat das Jubiläum des Stadtradelns mit einem neuen Rekordergebnis gefeiert. 31 Teams – darunter acht Schulen – mit insgesamt 736 aktiven Radlerinnen und Radlern sammelten in drei Wochen 143.196 Kilometer. Das sind 9.001 Kilometer mehr als im Vorjahr und bedeutet eine Einsparung von rund 23.484 Kilogramm CO₂.

Bei der Siegerehrung im Waldstadion überreichte Beigeordneter Philipp Scheidweiler gemeinsam mit Astrid Klug, Vertreterin des saarländischen Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, Urkunden sowie Geld- und Sachpreise. Für die musikalische Begleitung sorgte Gitarrist „Harry“.

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„Das ist ein tolles Zeichen für den Klimaschutz – und ein Beweis dafür, dass das Fahrrad längst mehr ist als ein Freizeitvergnügen“, betonte Scheidweiler in seiner Ansprache.

Besonders aktiv waren die Schulen: Sie erradelten beim Schulradeln 79.577 Kilometer und sparten damit 13.051 Kilogramm CO₂ ein. An der Spitze stand erneut das Gymnasium Johanneum mit 35.481 Kilometern, gefolgt von der Gemeinschaftsschule Neue Sandrennbahn und dem Saarpfalz-Gymnasium. Schulleiter Oliver Schales hob hervor, dass an seiner Schule pro 1.000 gefahrene Kilometer ein Fahrrad für Partnerschulen in Simbabwe finanziert werde – eine Aktion, die viel Beifall erhielt.

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Im Gesamtranking setzte sich das Universitätsklinikum des Saarlandes mit 17.949 Kilometern klar durch. Die Stadtverwaltung Homburg erreichte mit 7.485 Kilometern den zweiten Platz, gefolgt von den Radlerfreunden Homburg mit 7.140 Kilometern. Prof. Dr. Jennifer Diedler, Ärztliche Direktorin am UKS, nahm die Urkunde persönlich entgegen.

Prof. Dr. Jennifer Diedler (r.) nahm die Siegerurkunde für das UKS vom Beigeordneten Philipp Scheidweiler (2. v. r.) und Astrid Klug vom Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (l.). In der Mitte steht der Beauftragte der Stadt Homburg für Radwege und ÖPNV, Thorsten Feix. – Foto: Linda Barth/Stadtverwaltung

Auch Astrid Klug unterstrich die Bedeutung der Aktion: „Es geht ums Spaßhaben und darum, das Fahrrad als echte Alternative im Alltag sichtbar zu machen. Homburg ist hier ein Vorbild im Saarland, das Johanneum spielt auch im bundesweiten Vergleich oben mit und auch die Verwaltungen und Stadtratsmitglieder gehen als gutes Beispiel voran.“ Gerade diese Vorbildfunktion sei wichtig, um auf Verbesserungsbedarf aufmerksam zu machen.

Mit Blick auf die kommenden Jahre erklärte Beigeordneter Scheidweiler: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Radverkehr in Homburg weiter stärken und das Fahrrad zur ernsthaften Alternative zum Auto machen. Das diesjährige Ergebnis zeigt, dass wir gemeinsam auf einem sehr guten Weg sind.“

Foto: Linda Barth/Stadtverwaltung

Die Aktion wurde unterstützt vom Amt für Jugend, Senioren, Soziales und Integration im Homburger Rathaus, vom Saarpfalz-Kreis, dem Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, dem ADFC Saar/Gruppe Homburg, Pugis e.V., der Kreissparkasse Saarpfalz, der Kreisverwaltung Homburg und der Theiss Naturwaren GmbH.

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Mit Platz 7 im Saarland-Ranking und dem Spitzenplatz in der Kategorie Kommunen mit 10.000 bis 49.999 Einwohnern hat Homburg auch landesweit einen starken Auftritt hingelegt.

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