Für den FC 08 Homburg wird’s nun so richtig ernst. Denn in den kommenden vier Liga-Partien trifft man auf Gegner, die in der Regionalliga Südwest oben mitmischen. Den Auftakt macht am Samstag das Match beim VfB Stuttgart II, der in dieser Saison erst einmal verloren hat.

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Stuttgart, Ulm, Steinbach, Mainz: Es sind die Wochen der Wahrheit für den FCH. Bis Ende Oktober trifft man gleich auf vier direkte Konkurrenten im Aufstiegsrennen. Einerseits trifft man also auf Gegner, die auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten sind und den Homburgern alles abverlangen dürften. Auf der anderen Seite ist das aber auch ein gutes Zeichen, schließlich bedeutet das im Umkehrschluss, dass die Grün-Weißen zum ersten Mal seit vielen Jahren ernsthaft um den Aufstieg mitspielen. Zumindest dann, wenn sie mit einer positiven Bilanz aus diesen Partien herausgehen.

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Wie schwer das wird, zeigt ein Blick auf den kommenden Gegner. Der VfB Stuttgart II hat erst eine Partie in dieser Runde verloren, zu Hause haben die Schwaben in vier Spielen gerade mal einen Punkt abgegeben. Kein Wunder, dass Homburgs Trainer Timo Wenzel vor seinem Ex-Verein warnt. „Der VfB ist sehr spielstark und hat richtige gute Talente in seinen Reihen. Dazu kommen aber auch erfahrene Spieler, die eine solche Zweitvertretung einfach braucht.“ Dass die Stuttgarter ihre Stärken vor allem in der Offensive haben, zeigt ein Blick auf de Tabelle: Bisher hat der Tabellen-6. bereits 18 Treffer erzielt. Nur der FCH hat das Netz öfter zappeln lassen.

So wie beim 4:0-Erfolg gegen Walldorf in der vergangenen Woche. Da zeigten die Grün-Weißen den Fans im Waldstadion mitunter tolle Kombinationen gegen einen in der zweiten Halbzeit sichtbar überforderten Abstiegskandidaten. Eine solche Überforderung ist bei Stuttgart eher nicht zu erwarten. Da trifft es sich gut, dass Kapitän Mart Ristl nach abgesessener Gelbsperre wieder auflaufen kann. „Mart wird auflaufen“, legt sich Wenzel fest. Dagegen wird Keeper David Salfeld in Stuttgart noch nicht wieder zwischen den Pfosten stehen. „David war jetzt über eine Woche raus und hat erst am Mittwoch zum ersten Mal wieder trainiert. Für ihn kommt ein Einsatz deshalb definitiv zu früh.“ Ansonsten sind bis auf Mika Gilcher alle Mann an Bord.

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Zumindest personell also gute Voraussetzungen, um in die Wochen der Wahrheit zu starten. Wobei der Blick bei Trainer Wenzel nur auf das nächste Spiel gerichtet ist. „Wir haben mit dem VfB einen starken Gegner und danach kann man dann an Ulm denken.“ Zumindest bei den Fans spukt aber das kommende Heimspiel gegen den SSV Ulm wohl schon in den Köpfen herum. Schließlich treffen dann möglicherweise der Tabellenzweite und der Spitzenreiter aufeinander. Damit das wirklich so kommt, sollten jedoch zunächst drei Punkte aus dem Schwabenland entführt werden.

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