Symbolbild

Immer noch werden Tage nur langsam heller. Viele Menschen verlassen das Haus im Dunkeln und kommen auch erst im Dunkeln von der Arbeit zurück. Das kann auf Dauer den resilientesten Menschen die Stimmung verhageln. Doch es gibt Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun – ohne viel Aufwand, wie die KNAPPSCHAFT mitteilt.

Der einfachste Weg laute: Bewegung macht glücklich. Gerade wenn Dunkelheit, Kälte und Nässe uns aufs Gemüt schlagen, heißt es laut KNAPPSCHAFT: nicht in der Stube verbarrikadieren, sondern gegensteuern und runter vom Sofa! „Zum Beispiel fördert drei Mal pro Woche Joggen – 30 Minuten reichen schon – die körpereigene Serotonin-Produktion und Endorphin-Ausschüttung. Die beiden Stoffe gelten als Stimmungsaufheller“, erklärt Gerrith Kiefaber, Leiterin der KNAPPSCHAFT im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Weitere positive Folgen einer Runde Sport: Man habe das gute Gefühl, aktiv etwas für sein Wohlbefinden getan zu haben. Dazu komme, dass man besser schlafe, Stress besser aushalte und das Immunsystem gestärkt werde.

Oftmals scheitert es aber an der Motivation, sich zu bewegen. Da helfen feste Verabredungen zum Sport an der frischen Luft mit Nachbarn oder Freunden. Wer in der Coronapandemie lieber allein unterwegs ist, könne sich den neusten Podcast aufs Handy laden und so die kühle, dunkle Stimmung um sich herum vergessen machen. Auch kann die Technik in modernen Smartphones umfangreiche Daten sammeln – von der Laufstrecke über die Durchschnittsgeschwindigkeit bis hin zum Kalorienverbrauch.

Wer dies zur Motivation nutze, also immer nur ein bisschen besser sein will als beim letzten Mal, könne auch daraus die Begeisterung für eine Bewegungseinheit im Winter ziehen, so die KNAPPSCHAFT. Und zu guter Letzt helfe bei der Rückkehr eine heiße Dusche, um wieder in die Komfortzone des eigenen Heimes einzuziehen. Es bleibe der Fitnesseffekt und das gute Gefühl, etwas für den eigenen Körper getan zu haben.

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