Noch ist es Sommer und die steigenden Gaspreise lassen viele Nutzer kalt. Wenn die Preise im Oktober durch die allgemeine Gasumlage weiter erhöht werden, sind Gaskunden doppelt gefordert. Zum einen gilt es, sich abzugrenzen, das heißt den Verbrauch bis zur Erhöhung festzuhalten. Anschließend kann kräftig gespart werden, rät Cathrin Becker, Energieberaterin der Verbraucherzentrale.

Ohne Zwischenablesung wird der Verbrauch geschätzt. Bei der Schätzung stützen die Versorgungsunternehmen sich auf die sogenannten Gradtagszahlen. Diese gehen auf den bundesweiten Durchschnitt der letzten 20 Jahre zurück. Demnach fallen im Oktober 8 Prozent der jährlichen Heizkosten an, im November 12 Prozent und im Dezember 16 Prozent.

Wer in der kommenden Heizperiode weniger Energie verbraucht als in der Zeit vor der Krise, erreicht geringere Prozentanteile in Bezug auf den Jahresverbrauch 2022. Daher lohnt sich die Zwischenablesung für alle, die im Voraus ihre Heizungsanlage optimiert und kleine oder größere Dämm-Maßnahmen durchgeführt. Der abgelesene Zählerstand zum 30.09.22 sollte dem Versorgungsunternehmen Anfang Oktober unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden, damit er bei der Rechnungstellung Ende des Jahres berücksichtigt werden kann.

Wer noch Tipps und Hinweise zum Energiesparen braucht, kann sich den Online-Vortrag „Energiesparen durch kleine Maßnahmen“ anschauen, Anmeldung unter www.verbraucherzentrale-saarland.de/Veranstaltungen

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