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In diesen Tagen ist bei der Stadtverwaltung Homburg der Zuwendungsbescheid für die Fördermittel zur Umgestaltung des Areals rund um die Hohenburg-Schule eingetroffen.

Diese Neugestaltung des Umfelds des früheren Schulgebäudes erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“. Der Zuwendungsbescheid kam vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR).

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Wie im Vorfeld angekündigt setzen sich die Finanzierungsanteile wie folgt zusammen:

90 Prozent Mittel des Bundes: 2.695.734,26 Euro

10 Prozent Eigenanteil der Stadt: 299.526,03 Euro

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Bürgermeister Michael Forster freut sich über die Fördermittelzusage: „Damit steht die Finanzierung dieses wichtigen Projekts für unsere Innenstadt. Ich danke allen Beteiligten, die durch ihre Arbeit an dem Fördermittelantrag sowie im politischen Umfeld dazu beigetragen haben, dass wir diese Zusage erhalten haben. Nun müssen wir uns an die Umsetzung machen, um die Fristen einzuhalten. Ich bin zuversichtlich, dass wir ein großartiges Ergebnis in diesem Bereich der Innenstadt erzielen können, das die Aufenthaltsqualität für Einheimische und Besucherinnen und Besucher deutlich erhöhen wird und Modellcharakter für die moderne, klimaangepasste Gestaltung innerstädtischer Flächen haben kann.“

Für die Hohenburg-Schule selbst, die als Gebäude von dieser Förderung nicht direkt profitiert, wird derzeit an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet. Wie Roland Ecker, der mit der Gestaltung des Vorhabens verantwortliche Mitarbeiter im Bauamt berichtet, zeigen sich das Vorfeld der ehemaligen Grund- und Hauptschule Hohenburg sowie der Vorplatzbereich der angegliederten Sporthalle bereits seit Jahren unscheinbar und unattraktiv. Nun sollen bei diesem Modellprojekt allgemeingültige Klimaziele, vor allem aber auch modellhafte Maßnahmen, die Anreiz und Anstoß liefern sollten, um weitere klimatechnische Verbesserungsmaßnahmen in einem Stadtgebiet auszulösen, umgesetzt werden.

Mit der Neugestaltung soll ein Angebot von mehr Bewegungsraum für Bürger mit Freizeit und Erholungswert und einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen werden.

Die Gesamt-Projektfläche beträgt ca. 5.100 qm. Die Gesamtfläche erstreckt sich dabei über drei Teilbereiche, die nach Fertigstellung der Maßnahme fußgängergerecht und barrierefrei miteinander verbunden sein sollen. Dabei geht es um die unmittelbare Fläche vor der Hohenburg-Schule mit ca. 2.600 qm, der Bereich des „Urban Gardening“ mit rund 1.300 qm sowie eine Teilfläche im Bereich des La Baule Platzes.

Zu den Schwerpunkten des Programms, das nun zum Tragen kommt, gehören:

– Entsiegelung von Flächen

– ökologisch nachhaltige bauliche Anlagen

– Regenwassernutzung

– vegetabile, bauliche und Insektenfördernde Investitionen

– Erhaltung und Pflege historische Pflanzsorten

– allgemeine Maßnahmen zur CO2 Minderung

Die weitere zeitliche Planung sieht folgendermaßen aus:

Durch den Zuschussbescheid ist der Bewilligungszeitraum von März 2022 bis zum 31. Oktober 2024 terminiert.

Nach der bisherigen Vorplanung sieht der künftige Ablauf grob gesehen wie folgt aus:

–       im 2./3. Quartal 2022 erfolgt die Durchführung des Wettbewerbs

–       im 2. Quartal 2022 wird es eine Bürgerinformationsveranstaltung und den Start der durchlaufenden Projektdokumentation geben

–       ab dem 4. Quartal 2022 wird das Grundstück für die Baumaßnahme vorbereitet

–       ab dem 1. Quartal 2023 starten die Bauarbeiten im Gelände

–       bis zum 3. Quartal 2024 ist das Ende der Bautätigkeit und die Abrechnung mit dem Zuschussgeber vorgesehen

Exaktere Termine können noch nicht festgelegt werden, da diese von der weiteren Projektvorbereitung abhängig sind. Unabhängig von den üblichen Schritten bei einer Maßnahme in dieser Größenordnung wie der Ausführungsplanung, der öffentlichen Ausschreibung der Bauleistungen und der Auftragsvergabe wird in diesem Fall noch ein sogenannter Realisierungswettbewerb vorgeschaltet.

Das Ziel des Wettbewerbs ist nach erfolgter Auslobung, einen Auftrag für die Ausführungsplanung an das „Gewinner-Büro“ zu vergeben. Ab da werden die Bau- und Ablaufpläne mit genauen Zeiten erstellt. Der Wettbewerb wird vom Zuschussgeber gefordert.

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