Symbolbild

Mit Unterstützung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bietet das Deutsche Rote Kreuz (DRK) das Projekt „Fit im Alter – Mobil im Sozialraum“ (kurz: FAMoS) an. Konkret geht es um die Motivation zur sportlichen Aktivität in der Umgebung und um wohnortnahe Outdoor-Bewegungsprogramme.

Das Projekt richtet sich an ältere Menschen, die weder chronisch krank noch pflegebedürftig sind. Dennoch isolieren sich viele ältere Menschen zu Hause. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von körperlichen Einschränkungen bis hin zu psychischen Belastungen, z. B. aufgrund der Corona-Pandemie. Hier soll FAMoS ansetzen.

„Körperliche Aktivität ist ein zentraler Einflussfaktor für gesundes und aktives Altern. Daher ist es wichtig, älteren Menschen Maßnahmen anzubieten, die körperliche Aktivität und Mobilität fördern, um gesundheitliche Risiken zu verringern. Gerne unterstützen wir das Engagement des DRK, damit es unseren Senioren so lange wie möglich gut geht“, begründen die Vertreter des GKV-Bündnisses für Gesundheit im Saarland ihre Beteiligung.

„Als umfassende Gesundheitsorganisation bietet das DRK im Saarland zahlreiche, insbesondere wohnortnahe und gemeinwesenorientierte Angebote für die Bevölkerung in der Gesundheitsförderung an. Mit diesem Projekt ergänzen wir die bestehenden Angebote für Senioren in diesem Bereich“, erklärt Michael Burkert, Präsident des DRK-Landesverbandes Saarland.

Das Projekt wird in den Landkreisen Neunkirchen, Saarlouis, St. Wendel und dem Regionalverband Saarbrücken angeboten. Der Hausbesuch besteht aus einem Bewegungs- und einem Gesprächsteil. Qualifizierte Ehrenamtliche besuchen über einen befristeten Zeitraum die Senioren zu Hause und versuchen, durch niedrigschwellige Bewegungsübungen die älteren Menschen wieder zu motivieren.

Dabei wird auch besprochen, wie die Senioren ihren Alltag gesundheitsförderlicher gestalten können. Durch Bewegungsförderung und soziale Teilhabe soll so zunehmendem Mobilitätsverlust und Vereinsamung sowie daraus möglicherweise resultierenden chronischen Krankheiten und Pflegebedürftigkeit entgegengewirkt werden.

Von den gesetzlichen Krankenkassen erhält der DRK-Landesverband Saarland e.V. insgesamt 441.000 Euro Fördermittel über drei Jahre. Die Förderung erfolgt durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen.

Interessierte Senioren, Angehörige sowie Ehrenamtler, Vereine und weitere potenzielle Kooperationspartner aus den teilnehmenden Landkreisen können sich an Claudia Ruppert, DRK Landesverband Saarland e.V. – Projektleitung FAMoS, Tel.: 0681 5004 243, E-Mail: RuppertC@lv-saarland.drk.de, wenden.

 

Vorheriger ArtikelBildungsministerin Streichert-Clivot zufrieden mit Ergebnissen der Abschlussprüfungen im Schuljahr 2020/21
Nächster ArtikelDAK-Studie: Krankenstand bei Beschäftigten sinkt deutlich

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.