Ein Jahrhundert Sportgeschichte: Die Fechtabteilung des TV Homburg hat mit zahlreichen Gästen ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Austragungsort war die Sporthalle des SV Reiskirchen, wo die Abteilung seit einiger Zeit ihre sportliche Heimat gefunden hat.
Die Jubiläumsfeier wurde von vielen Ehrengästen besucht. Neben Bürgermeister Manfred Rippel, der im Namen der Stadt Glückwünsche überbrachte, waren auch Landrat Frank John, der ehemalige Landrat Clemens Lindemann, die Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, Astrid Bonaventura, Leon Straub, Präsident des Fechterbundes Saar, Rüdiger Schneidewind, Vorsitzender des TV Homburg, sowie Peter Müller vom Vorstand des SV Reiskirchen dabei. Begrüßt wurden sie von Jan Christopher Lehnen, Vorsitzender der Fechtabteilung, und Norbert Feß, der seit 56 Jahren als Sportler, Trainer und Vorstandsmitglied das Vereinsleben prägt.
Feß ließ in einem Rückblick die bewegte Geschichte der Fechtabteilung Revue passieren – von den Anfängen bis in die Gegenwart. Besonders eindrucksvoll: Er selbst bestritt in seiner aktiven Laufbahn 875 Turniere und nahm 2007 an der Senioren-WM in Sydney teil. Gleichzeitig hob er hervor, wie sehr die Abteilung seit jeher von einer aktiven Mischung aus sportlichem Einsatz und ehrenamtlicher Arbeit lebt.
Auch sportliche Erfolge und Persönlichkeiten standen im Mittelpunkt. So erinnerten die Festredner an Jürgen Kelm, Weltmeister der Senioren im Säbelfechten 1999, sowie an Ute Dort, die für ihr Engagement an diesem Abend mit der goldenen Ehrennadel des saarländischen Fechterbundes ausgezeichnet wurde.
Bürgermeister Rippel würdigte die Abteilung in seinem Grußwort als lebendiges Beispiel für Kontinuität und Engagement: „Neben den vielen sportlichen Höhepunkten ist es etwas Besonderes, dass die Fechtabteilung in diesem Jubiläumsjahr so gut aufgestellt ist und zuversichtlich in die Zukunft schauen kann. Das ist etwas, was nicht alle `Hundertjährigen´ von sich sagen können.“
Die zahlreichen Stellwände mit Zeitungsartikeln und Berichten aus den vergangenen 100 Jahren machten die Feier zu einem lebendigen Rückblick und zugleich zu einem optimistischen Ausblick auf die kommenden Jahrzehnte.



















