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Symbolbild - Foto: Leo_65
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Nach den närrischen Tagen im Stadtgebiet zieht die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert eine gemischte Bilanz. Die Einsatzkräfte waren rund um die Faschingsveranstaltungen stark gefordert, zugleich blieb die Lage insgesamt überschaubar. Zwischen Umzügen, Sicherheitsdiensten und mehreren Alarmierungen im Stadtgebiet erlebten die Ehrenamtlichen arbeitsreiche, aber weitgehend ruhige Tage.

Neben den regulären Einsätzen übernahm die Feuerwehr die Absicherung aller Faschingsumzüge in St. Ingbert. Entlang der Strecken waren Fahrzeuge und Einsatzkräfte postiert, um Zufahrten zu sperren und im Notfall schnell reagieren zu können. Zusätzlich stellte die Feuerwehr bei zahlreichen Veranstaltungen Brandwachen, um im Ernstfall sofort eingreifen zu können. Auf diese Weise trugen die Ehrenamtlichen maßgeblich zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher bei.

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Nicht alle Situationen entlang der Umzugsstrecken verliefen jedoch reibungslos. Wie die Feuerwehr berichtet, kam es wiederholt zu belastenden Momenten für die Einsatzkräfte. Einzelne Anwohnerinnen und Anwohner versuchten trotz Absperrungen, mit ihren Fahrzeugen die gesperrten Bereiche zu durchqueren, und reagierten verärgert, als sie daran gehindert wurden. In einigen Fällen wurden Feuerwehrleute, die die Strecken sicherten, verbal angegangen, nachdem Betroffene „nur kurz durchfahren“ wollten.

Die Feuerwehr macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass die getroffenen Maßnahmen der Gefahrenabwehr und Streckensicherung ausschließlich der Sicherheit aller Beteiligten dienen. Absperrungen würden nicht willkürlich eingerichtet, sondern basierten auf abgestimmten Sicherheitskonzepten, die aus Risikoanalysen und Gefährdungsbewertungen hervorgehen. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert leisten ihren Dienst ehrenamtlich und freiwillig – zusätzlich zu Beruf, Familie und Freizeit. Nach Angaben der Feuerwehr belastet respektloses Verhalten und fehlende Akzeptanz gegenüber notwendigen Sicherheitsmaßnahmen die Motivation der freiwilligen Helferinnen und Helfer zunehmend. Langfristig erschwere dies die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen wie den Umzügen im Stadtgebiet, die in hohem Maß auf das Engagement der Ehrenamtlichen angewiesen sind.

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Parallel zu den Aufgaben rund um den Fasching war die Feuerwehr auch bei mehreren Einsätzen im Stadtgebiet gefordert. Am Samstagnachmittag wurden die Einsatzkräfte wegen eines gemeldeten Gasgeruchs in die Saarbrücker Straße alarmiert. Vor Ort führten sie umgehend Messungen durch und kontrollierten den betroffenen Bereich. Auch die Stadtwerke waren eingebunden. Trotz intensiver Überprüfung konnte kein Gas festgestellt werden, für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Feuerwehr zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

Am Sonntagabend gegen 18 Uhr wurde die Feuerwehr auf Anforderung der Polizei zu einer Betreuungseinrichtung gerufen. Dort wurde eine Person vermisst. Die Einsatzkräfte bereiteten unter anderem den Einsatz einer Drohne zur Unterstützung der Suche vor. Noch bevor diese starten musste, konnte die vermisste Person aufgefunden werden. Sie war wohlauf, weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich.

Am Dienstagnachmittag rückte die Feuerwehr schließlich in die Dr.-Schier-Straße aus. Dort hatte ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Bei der Kontrolle der betroffenen Wohnung stellte sich heraus, dass Backdunst aus einem Ofen die Ursache für den Alarm war. Eine Gefahr für die Bewohnerinnen und Bewohner lag nicht vor, der Einsatz konnte rasch beendet werden.

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Insgesamt blickt die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert damit auf einsatzreiche, aber weitgehend störungsfreie Faschingstage zurück. Während die technischen Einsätze glimpflich verliefen, machten vor allem die verbalen Angriffe bei der Streckensicherung deutlich, unter welchen Bedingungen ehrenamtliche Kräfte ihren Dienst im Hintergrund vieler Veranstaltungen leisten.

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