Soldat des FschJgRgt 26 bekämpft auf dem TrÜbPl OBERLAUSITZ eine Drohne mit Hilfe des Feuerleitvisiers SMASH. - Foto: Bundeswehr/Bähr

Das Fallschirmjägerregiment 26 informiert über vermehrte Drohnenflüge im Bereich der Niederauerbach-Kaserne in Zweibrücken. Hintergrund sind Ausbildungsmaßnahmen, mit denen die Soldaten ihre Fähigkeiten im Bereich moderner Aufklärung und Verteidigung erweitern.

Nach Angaben des Regiments sind in den vergangenen Wochen vermehrt Drohnen im Umfeld der Kaserne gesichtet worden. Diese Beobachtungen hätten bei einigen Bürgern Besorgnis ausgelöst. Die Bundeswehr betont, dass die Aktivitäten Teil einer geplanten Ausbildung sind. Trainiert wird sowohl der Einsatz unbemannter Flugsysteme als auch die Abwehr solcher Systeme, um auf mögliche Bedrohungen aus der Luft vorbereitet zu sein.

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Die Ausbildung findet überwiegend auf dem Gelände der Niederauerbach-Kaserne sowie auf dem Standortübungsplatz im Bereich Himmelsberg und Mülldeponie statt. In diesen Gebieten müsse daher regelmäßig mit Drohnensichtungen gerechnet werden. Außerhalb dieser Bereiche erfolgen Einsätze nur nach vorheriger Anmeldung einer Übung und Abstimmung über das zuständige Landeskommando Rheinland-Pfalz oder Saarland.

Alle Drohnenflüge des Fallschirmjägerregiments 26 erfolgen laut Mitteilung in enger Abstimmung mit den örtlichen Sicherheitsbehörden und unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften. Die Bundeswehr bedankt sich bei den Bürgern für Verständnis und Aufmerksamkeit während der Übungsphasen.

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Hinweise oder Meldungen an die Polizei sind nach Angaben des Regiments nicht erforderlich, sofern keine Gefährdung oder unklare Situation besteht. Sollte es dennoch zu Unsicherheiten kommen, bittet das Fallschirmjägerregiment um Unterstützung der Sicherheitskräfte – im Bewusstsein, dass die Ausbildung der Einsatzbereitschaft und Sicherheit aller dient.