Foto: Petra Simon/Stadtverwaltung
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Wenn die Verbindung zweier Städte über Jahre wächst, dann bedeutet sie mehr als bloße Formalität. Das konnten die Besucher aus Homburg am Pfingstwochenende in der italienischen Partnerstadt Albano Laziale hautnah erleben. Unter der Leitung von Oberbürgermeister Michael Forster reiste die Delegation in die geschichtsträchtige Stadt bei Rom, um die Partnerschaft feierlich zu erneuern und ihre gemeinsame Zukunft zu besiegeln.

Die festliche Zeremonie fand im historischen Palazzo Savelli statt. Dort trafen sich Vertreter beider Städte, um an die Entstehung der Verbindung zu erinnern, ihre bisherigen Erfolge zu feiern und neue Perspektiven auszuloten. Oberbürgermeister Forster und Bürgermeister Massimiliano Borelli unterzeichneten das neue Partnerschaftsabkommen mit großer Symbolkraft. Beide betonten die Bedeutung dieser Verbindung als gelebten Ausdruck europäischer Solidarität.

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„Unsere Städtepartnerschaft ist mehr als ein Stück Papier“, sagte Forster in seiner Ansprache. „Sie steht für die gelebte Freundschaft zwischen unseren Bürgern und die Bereitschaft, gemeinsam Brücken zu bauen – über Sprach- und Landesgrenzen hinweg.“ Als besonderes Präsent überreichte der Oberbürgermeister seinem Amtskollegen einen leuchtenden Stern des Homburger Künstlers Jochen Maas. Das Kunstwerk spiegelt die Hoffnung und die enge Verbundenheit der beiden Städte wider.

Foto: Mariano Fanini

Die festlichen Reden zahlreicher Gäste verliehen der Veranstaltung besonderen Glanz. Marco Silvestroni, Senator der Republik, sprach ebenso zu den Anwesenden wie Alessandra Zeppieri, Mitglied des Regionalrats der Region Latium. Der frühere Bürgermeister und heutige Stadtratspräsident von Albano Laziale, Dr. Nicola Marini, betonte die gewachsene Partnerschaft und sprach sich für ihren Ausbau aus. Ebenso brachten Enrica Cammarano, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, und Cristina Casella, zuständig für Europaangelegenheiten und Städtepartnerschaften, ihre Freude über die Begegnung zum Ausdruck.

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Aus der Homburger Delegation sprachen Bürgermeister Manfred Rippel, der Beigeordnete Philipp Scheidweiler sowie die Partnerschaftskoordinatorin Astrid Di Franco und die Frauenbeauftragte Anke Michalsky. Sie alle betonten die besondere Herzlichkeit der Gastfreundschaft, die sie in der italienischen Partnerstadt erfahren durften.

Foto: Barbara Emser/Stadtverwaltung

Begegnungen, die nachwirken

Besonders bewegend war die Feier der Pfingstmesse mit S.E. Monsignore Vincenzo Viva, Bischof von Albano Laziale. Er betonte die Werte von Frieden und Zusammenhalt und unterstrich die spirituelle Dimension der Partnerschaft. Die Besonderheit dieses Jahres: In Rom wird 2025 das Heilige Jahr gefeiert, das nur alle 25 Jahre begangen wird – auch das gab der Begegnung eine feierliche Note.

Die Anwesenheit der Bürgermeister aus Ariccia, Castelgandolfo und Genzano verlieh der Veranstaltung weiteren Nachdruck und verdeutlichte das breite Engagement der Region für ein vereintes, demokratisches und respektvolles Europa. Die Gäste aus Homburg konnten bei ihrem Aufenthalt spüren, dass ihre Städtepartnerschaft als lebendige Verbindung verstanden wird, die gegenseitige Inspiration und konkrete Kooperationen ermöglicht.

Foto: Mariano Fanini

Mit Kunst und Kultur Brücken bauen

Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Vorstellung des Projekts „Mit Kunst auf dem Weg zum Ziel“. Die Idee hinter diesem ambitionierten Projekt ist es, durch gemeinsame Initiativen und Begegnungen die Attraktivität der Städte zu steigern und Werte wie Hoffnung und Solidarität zu stärken. Die gemeinsame Unterzeichnung des Freundschaftspakts, der diese kulturelle und spirituelle Initiative besiegelt, war nicht nur ein symbolischer, sondern auch ein wegweisender Moment für die Zukunft der Städtepartnerschaft.

Vielfältiges Programm mit nachhaltigen Kontakten

Die Delegation aus Homburg konnte die Partnerstadt Albano Laziale auch bei weiteren Programmpunkten besser kennenlernen. So gehörte der Besuch des Stadtfestes „Albano InSieme“ zu einem der emotionalen Höhepunkte der Reise. Hier richtete Oberbürgermeister Forster einige Worte an die Bürger der Partnerstadt und betonte die Freude darüber, Teil dieser europäischen Gemeinschaft zu sein. Zudem standen der Austausch zu Sport-, Kultur- und Jugendarbeit, der Besuch kommunaler Einrichtungen und zahlreiche Begegnungen mit Vereinen und Institutionen auf dem Programm.

Foto: Mariano Fanini

Besonderen Anklang fand auch die rote Strickkunst-Installation aus Homburg, die ihren Platz im Ratssaal gefunden hat. Sie steht symbolisch für die Verbindung der beiden Städte und setzt ein klares Zeichen gegen Gewalt gegenüber Frauen.

Blick in die Zukunft

Die Reise nach Albano Laziale war mehr als nur ein offizieller Festakt. Sie hat die gemeinsame Basis der beiden Städte gestärkt und neue Perspektiven eröffnet. Oberbürgermeister Forster brachte es auf den Punkt: „In einer Zeit, die oft von Unsicherheit und Konflikten geprägt ist, leben wir hier ein anderes, besseres Europa vor – eines der Begegnung und des gegenseitigen Verständnisses.“

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Auch der nächste Stammtisch zur Städtepartnerschaft steht bereits fest: Am Mittwoch, 9. Juli, um 18.30 Uhr im Schlossberghotel Homburg. Die Partnerschaftskoordinatorin Astrid Di Franco lädt dazu alle interessierten Bürger herzlich ein. Eine Anmeldung per E-Mail unter astrid.difranco@outlook.de oder bei der TouristInfo in der Talstraße ist erforderlich.

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