Foto: DSEE/bundesfoto/Christina Czybik
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Drei saarländische Initiativen dürfen sich Hoffnungen auf eine der renommiertesten Auszeichnungen für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland machen. Der Verein Parkbeet, das Projekt „Jedem Kind sein Fahrrad“ und die Tischtennisgruppe Ping Pong Parkinson des TV Heiligenwald zählen zu den insgesamt 626 Nominierten für den Deutschen Engagementpreis 2026.

Die Nominierung selbst ist bereits eine Auszeichnung. Denn für den sogenannten Dachpreis kommt nur infrage, wer zuvor schon an anderer Stelle für sein Engagement geehrt wurde. In diesem Jahr haben 170 verschiedene Preise – von bundesweiten Wettbewerben bis hin zu kommunalen Ehrungen – Personen und Projekte vorgeschlagen, die sie selbst prämiert hatten.

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Hinter den drei saarländischen Kandidaten stehen entsprechend unterschiedliche Wurzeln: Parkbeet wurde vom Begrünungswettbewerb „Jede Wiese zählt!“ ins Rennen geschickt, „Jedem Kind sein Fahrrad“ vom Deutschen Nachbarschaftspreis und die Heiligenwalder Tischtennisgruppe vom Ehrenamtspreis des Landkreises Neunkirchen. Damit reicht das Spektrum von Stadtbegrünung über eine Fahrradwerkstatt bis hin zum sportlichen Engagement für Menschen mit Parkinson.

Bundesweit spiegeln die Nominierten die ganze Bandbreite des Ehrenamts wider. Ob Bildung, Kultur, Umwelt, Integration oder Sport – vertreten sind Engagierte aus allen Bundesländern, aus Großstädten ebenso wie aus kleinen Gemeinden. Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), würdigt diese Vielfalt: „Wer für den Deutschen Engagementpreis nominiert ist, hat mit seinem Engagement bereits Menschen bewegt und vor Ort etwas verändert. Die vielen Vorschläge aus ganz Deutschland zeigen, wie vielfältig und kraftvoll Engagement ist.“ Alle Nominierten, so Holze, machten „unsere Gesellschaft jeden Tag ein Stück stärker“.

Über die Preisträger entscheidet im September eine elfköpfige Jury, die in fünf Kategorien mit den Namen Anstoßen, Verbinden, Verändern, Bewahren und Ich für uns über die Auszeichnungen berät. Zu den Jurymitgliedern gehören unter anderem VdK-Präsidentin Verena Bentele, die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und DFB-Vizepräsidentin Celia Šašić.

Ein Wort mitreden darf auch die Öffentlichkeit. Vom 1. bis 29. Oktober läuft das Online-Publikumsvoting, bei dem jeder für sein Favoritenprojekt stimmen kann. Die zehn stimmenstärksten Initiativen werden bei der feierlichen Preisverleihung am 26. November im Colosseum Berlin genannt, die 50 erfolgreichsten zu einem Vernetzungstreffen eingeladen. Auf die Gewinner des Deutschen Engagementpreises wartet ein Preisgeld von 10.000 Euro.

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Der Deutsche Engagementpreis gilt als Dachpreis für zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland und macht ausgezeichnete Arbeit bundesweit sichtbar. Seit 2024 wird er von der DSEE ausgetragen, die ihren Sitz im mecklenburgischen Neustrelitz hat und Ehrenamtliche berät, qualifiziert und vernetzt. Alle nominierten Projekte werden auf der Website des Preises vorgestellt.

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