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Das Saarland soll nach dem Willen der CDU-Landtagsfraktion zum Sitz des neuen nationalen KI-Sicherheitsinstituts werden. Fraktionschef Stephan Toscani machte sich am Dienstag mit deutlichen Worten für eine Ansiedlung an der Saar stark. „Das Saarland ist der ideale Standort für das neue nationale KI-Sicherheitsinstitut. Diese Chance dürfen wir uns nicht entgehen lassen“, erklärte er.

Hintergrund ist ein Beschluss der Bundesregierung, ein solches Institut ins Leben zu rufen. Dessen Aufgabe: hochentwickelte KI-Modelle zu prüfen, deren Fähigkeiten und Gefahren einzuschätzen und die Politik in Sicherheitsfragen zu beraten. Darüber hinaus soll die Einrichtung an internationalen Sicherheitsstandards mitarbeiten.

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Toscani sieht in Saarbrücken beste Voraussetzungen. Nirgendwo sonst in Deutschland, so seine Argumentation, lägen Spitzenforschung zu Künstlicher Intelligenz, Informatik und Cybersicherheit derart eng beieinander. Er verwies auf ein dichtes Netz an renommierten Einrichtungen: die Universität des Saarlandes, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, das CISPA sowie zwei Max-Planck-Institute. Hinzu kämen die Saarbrücker Außenstellen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und der Bundesnetzagentur.

Diese Bündelung von Fachwissen und international gefragten Spezialisten suche europaweit ihresgleichen, betonte der CDU-Politiker. Er wertet sie als Ergebnis einer langfristig angelegten Wissenschaftsstrategie. „Genau dieser Weitblick ist jetzt im Strukturwandel hin zum Technologiestandort wieder gefragt“, sagte Toscani.

Ein entscheidender Vorteil einer Ansiedlung wäre aus seiner Sicht, dass keine neuen Strukturen mühsam aufgebaut werden müssten. Umfeld, Kompetenzen und wissenschaftlicher Nachwuchs seien bereits vorhanden. Die Entscheidung für das Saarland würde damit vorhandene Stärken zusammenführen und zugleich hochqualifizierte Arbeitsplätze, neue Forschungskooperationen und Unternehmensgründungen anstoßen.

Einen unmittelbaren Anlass sieht Toscani in der aktuellen Debatte rund um das CISPA. Gerade jetzt brauche es ein klares Signal nach vorne, mit dem die Region ihren Anspruch als führender Standort für sichere und vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz untermauere. Eine Ansiedlung wäre nach seinen Worten „ein Gewinn für das Saarland und für Deutschland“.

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Die CDU-Fraktion verweist zugleich auf eigene Vorarbeit. Bereits im vergangenen Jahr habe man einen konkreten Fahrplan vorgelegt, mit dem das Saarland zur Modellregion für vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz werden könne. Den entsprechenden Antrag beschloss der Landtag im Herbst mit Mehrheit.

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