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Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung die zu fördernden Projekte im Rahmen des Bundesprogramms zur “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” einstimmig beschlossen.

Insgesamt wurden deutschlandweit 990 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,76 Milliarden Euro eingereicht. Gefördert werden insgesamt 148 Projekte mit einem Gesamtvolumen von etwa 457 Millionen Euro. Gemäß des Projektaufrufes lag der Schwerpunkt auf der Sanierung von Schwimmhallen und Sportstätten (78%), da hier besonderer Instandsetzungsbedarf gesehen wird. Für die Bereiche Jugend und Kultur entfielen 11 Prozent der Projektskizzen, die restlichen rund 10% der Projektskizzen beinhalten Mischnutzungen. Rund 30% der Projektskizzen wurden von Kommunen in Haushaltsnotlagen eingereicht.

Im Saarland erhalten vier Projekte insgesamt 11.312.387 Euro Förderung.

Dazu der Bundestagsabgeordnete Markus Uhl, Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages: “Die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur zeigt erneut wie Bundespolitik vor Ort wirken kann. Mit den Fördermitteln kann die kommunale Infrastruktur deutlich verbessert und dem hohen Sanierungsstau entgegengewirkt werden. Auch in dieser Förderperiode können aufgrund der hohen Überzeichnung des Programms nur einzelne Projekte gefördert werden. Daher bin ich sehr froh, dass es gelungen ist, dass diese vier Projekte im Saarland eine Förderung erhalten.”

Konkret erhält die Stadt Blieskastel für die Sanierung des Hallenbades 5,979 Millionen Euro, die Gemeinde Spiesen-Elversberg für die Sanierung der Sporthalle Großenbruch 1,9 Millionen Euro, die Gemeinde Heusweiler 1,7 Millionen Euro für die Reaktivierung des Lehrschwimmbeckens der Grundschule und die Landeshauptstadt Saarbrücken 1,68 Millionen Euro für den Ersatzneubau der Umkleide Saarwiesen in Burbach.

“Wie in den vergangenen Jahren können auch in diesem Jahr wieder mehrere Einrichtungen von den Bundesgeldern profitieren. Das ist enorm wichtig. Gerade für unsere Kommunen im Haushaltsnotlageland sind Bundesförderprogramme unverzichtbar”, so die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nadine Schön.

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