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Mit den aktuellen Temperaturen, die teilweise deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen, kommt es häufiger vor, dass der Inhalt der Biotonnen wegen des hohen Feuchtigkeitsgehaltes ganz oder teilweise einfriert.

Dann können die Mülltonnen von der Müllabfuhr überhaupt nicht oder nur teilweise entleert werden. Das war gerade heute für die Beschäftigten der Müllabfuhr ein echtes Problem, da sich zahlreiche Tonnen nicht vollständig leeren ließen. Festgefrorenes Biogut sollte daher nach Möglichkeit am Entleerungstag mit einem Stock von der Tonnenwand gelöst werden.

Hilfreich sei es auch, die Biotonne vor dem Befüllen mit einigen Lagen zerknülltem Zeitungspapier auszulegen und das Biogut in Zeitungspapier einzuwickeln. Wer seine Biotonne in einem geschützten Raum (Garage oder Keller) abstellt, könne meist oh- nehin mit einer einwandfreien Entleerung rechnen, wie Patrick Emser vom städtischen Baubetriebshof (BBH) mitteilt.

Falls es bei einer Leerung des Gefäßes trotz aller Vorkehrungen dazu kommt, dass dieses nur zu einem kleinen Teil entleert wurde, kann das Biogut ausnahmsweise in Kartons gesammelt und beim nächsten regulären Abfuhrtag einmalig neben das Ab- fallgefäß gestellt werden, erklärt Patrick Emser. Hierfür dürfen allerdings nur Kartons, in keinem Fall Plastiksäcke oder als kompostierbar bzw. biologisch abbaubar gekennzeichnete Kunststofftüten, verwendet werden. Ein Hinweis an den Baubetriebshof ist nicht erforderlich, solange ersichtlich ist, dass eine Leerung beim vorherigen Termin nicht möglich war.

Weitere Informationen zum Thema Biotonne gibt es ebenfalls auf der Homepage des Entsorgungsverbands Saar unter www.evs.de.

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