Kita - Foto: Bill Titze

Die Bundesregierung hat heute ein zwei Milliarden Euro schweres Bund-Länder-Programm beschlossen, um die Länder bei der Bewältigung der Folgen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Krise zu unterstützen. Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot begrüßt den Beschluss und betont die Verantwortung des Bundes.

 Bereits im März hatte Streichert-Clivot einen Plan zur Bewältigung der mittel- und langfristigen Folgen der Corona-Krise für Kinder und Jugendliche an den saarländischen Schulen vorgestellt – insbesondere in Hinblick auf Lernrückstände sowie soziale und emotionale Herausforderungen. Lernförderangebote, Schulsozialarbeit und Unterstützungsnetzwerke an Schulen und Kitas können mit den Bundesmitteln entscheidend verstärkt werden.

Streichert-Clivot: „Die Pandemie wird in ihren Auswirkungen an Kitas und Schulen noch lange nachwirken. Kita- und Schulschließungen und auch der Wechselunterricht haben bei vielen Kindern und Jugendlichen tiefe Spuren hinterlassen, trotz der enormen Anstrengungen unserer Bildungseinrichtungen und der Familien. Der Bund trägt für die Folgen einen sehr großen Teil der Verantwortung, deshalb ist der heutige Beschluss nur konsequent. Mir ist wichtig, dass unsere Kinder und Jugendlichen genau die Förder- und Unterstützungsangebote bekommen, die sie brauchen.

Mit diesen Mitteln können wir die Schulsozialarbeit im Land weiter stärken, wir können Ferienangebote ausbauen und unterrichtsbegleitende Maßnahmen unterstützen. Es freut mich besonders, dass der Bund auch die Stärkung der frühkindlichen Bildung in den Blick genommen hat. Durch eine Stärkung des Programms der Sprach-Kitas können wir Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung weiter fördern. Gemeinsam mit unseren Partnern – den Städten und Gemeinden, den Kitaträger, den Trägern in der Nachmittagsbetreuung, den Weiterbildungsträgern und weiteren Bildungsorganisationen – werden wir die weiteren Details dieses Programms besprechen. Das Geld muss jetzt schnell zu den Kindern und Jugendlichen fließen, das sind wir Ihnen schuldig.“

 

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