Die Stadt ist sicher. Das ist das Ergebnis der polizeilichen Kriminalstatistik für die Stadt Bexbach im Jahr 2018. Mitte Oktober stellte die Leiterin der Polizeiinspektion Homburg, Polizeirätin Alexandra Besse, dem Ausschusses für Prävention und Umwelt der Stadt Bexbach die Kriminalitätsentwicklung und die Verkehrsunfallstatistik für das vergangene Jahr vor.

745 Straftagen erfasste die Polizei im Jahr 2018 in der Stadt Bexbach. Demnach ereigneten sich in Bexbach nur 1,06 % der landesweit registrierten Straftaten (70.873 Fälle). Der Hauptanteil der Delikte entfiel auf Fälle der einfachen und mittleren Kriminalität. Die Zahl der Körperverletzungsdelikte lag bei 104. Im Deliktsbereich „Sachbeschädigung“, zu welchen auch „Sachbeschädigung an Kfz“ und Graffitistraftaten gehören, wurden 88 Fälle verzeichnet.

Ein deutlicher Anstieg von 27 (2017) auf 41 Straftaten konnte im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität festgestellt werden. Polizeirätin Besse erklärte dies mit erfolgreicher Ermittlungsarbeit. Es war zuvor gelungen einer Tätergruppierung eine Vielzahl von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz nachzuweisen.

Positiv stellten sich die Fallzahlen im Bereich „Taschendiebstahl“ (10 Fälle) und „Ladendiebstahl“ (40 Fälle) und Raubstraftaten (4 Fälle) dar. In diesem Bereich konnte ein Rückgang der Fallzahlen bei gleichzeitiger Erhöhung der Aufklärungsquoten verzeichnet werden. Im Deliktsbereich der Wohnungseinbrüche und versuchten Wohnungseinbrüche wurden insgesamt 32 Fälle erfasst.

Die Leiterin der Polizeiinspektion Homburg konnte insgesamt von einem positiven Trend in den letzten zehn Jahren berichten. Die Stadt Bexbach lag im Jahr 2018 im Landesvergleich auf Ranglistenplatz 28 der 52 saarländischen Kommunen. Aber nicht nur der positive Trend im Beriech der Straftaten, sondern auch die Verkehrsunfallanalyse bestätigt, dass Bexbach eine „sichere“ Stadt ist. Nur bei 51 von insgesamt 424 Verkehrsunfällen wurden Personen verletzt.

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