Foto: Manuela Meyer

Eines von weltweit 797 Modellgebieten für nachhaltige Entwicklung liegt direkt vor der Haustür: Der Bliesgau gehört zu einem globalen Netzwerk, das die UNESCO in 145 Ländern aufgespannt hat. Am 3. November, dem Internationalen Tag der Biosphärenreservate, rückt die Region dieses Erbe ins Licht – mit einem Vortrag und digitalen Einblicken aus den Schulen.

Im Mittelpunkt steht an diesem Abend ein Thema, das den Bliesgau wie kaum ein anderes prägt: das enge Nebeneinander von Stadt und Land auf vergleichsweise kleinem Raum. Um 17.30 Uhr öffnet das Foyer der Festhalle in Blieskastel seine Türen für einen Vortrag über genau diese besondere Verzahnung und die Fragen, die sich daraus für eine zukunftsfähige Entwicklung ergeben.

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Als Referentin konnte die Historikerin sowie Natur- und Landschaftsführerin Dr. Susanne Nimmesgern gewonnen werden. Sie gilt als Kennerin der regionalen Stadt-Land-Beziehungen und wird aufzeigen, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen in diesem Zusammenspiel stecken. Eingeladen haben der Biosphärenzweckverband Bliesgau gemeinsam mit der Stiftung für Kultur und Umwelt der Kreissparkasse Saarpfalz.

Dank dieser Stiftung ist der Eintritt frei. Wer dabei sein möchte, muss sich allerdings vorab anmelden – das ist online über die Adresse ksk-saarpfalz.de/vortragsreihe möglich.

Parallel dazu melden sich auch die Biosphärenschulen zu Wort, und zwar auf einem denkbar zeitgemäßen Kanal. In kurzen Videoclips geben Schülerinnen und Schüler Einblicke in ihren Alltag und zeigen, mit welchen konkreten Projekten sie zu einer nachhaltigeren Welt beitragen. Die sogenannten Reels sind ab dem 3. November auf der Internetseite des Biosphärenreservates sowie auf dessen YouTube-Kanal abrufbar.

Warum dieses Miteinander von Stadt und Land für die Region so bedeutsam ist, fasst Landrat Frank John, zugleich Verbandsvorsteher des Biosphärenzweckverbandes, in klare Worte: „Der Bliesgau lebt vom Miteinander von Stadt und Land. Genau dieses Zusammenspiel macht unsere Region besonders und zeigt, wie vielfältig nachhaltige Entwicklung sein kann.“

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Der Aktionstag versteht sich letztlich als Einladung, die Modellregion vor der eigenen Haustür neu zu entdecken und sich von bereits umgesetzten Ideen anstecken zu lassen. Ob im Saal der Festhalle oder am Bildschirm – der Bliesgau zeigt an diesem Tag, was in ihm steckt.

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