In der galerie m beck in Homburg-Schwarzenacker treffen ab dem 8. August 2025 drei individuelle künstlerische Positionen aufeinander. Die Ausstellung vereint Werke von Eva-Maria Kohl, Sabine Loos und Luc Paulus – und eröffnet damit ein Panorama zwischen Radierung, Farbfeldmalerei und struktureller Naturbeobachtung.
Eva-Maria Kohl aus Heckendalheim zeigt Radierungen, die sie mit eigenen Texten und Reflexionen kombiniert. Die Verbindung von Wort und Bild steht bei ihr im Zentrum – häufig ergänzt durch Notizen zur Entstehung oder zur erzählten Szene. Meditation und Natur prägen ihr Werk ebenso wie die Auseinandersetzung mit ostasiatischer Philosophie. Die promovierte Politikwissenschaftlerin mit Studium der Sinologie und Kunstgeschichte Ostasiens arbeitet seit über 30 Jahren mit der Technik der Radierung.
Sabine Loos stellt in der Ausstellung unter dem Titel „In der Zwischenzeit“ Arbeiten aus den vergangenen zwei Jahrzehnten vor. Ihre Malerei ist prozessorientiert, geprägt von Lichtbeobachtung, Farbverlauf und einem bewussten Umgang mit Spuren, Schichten und Veränderungen. Ihre Bilder machen Wahrnehmung sichtbar – nicht als Abbild, sondern als Ausdruck von Zeit und Entwicklung.
Der dritte Künstler, Luc Paulus, bringt eine handwerklich klare, formal strukturierte Malerei mit. Seine Acrylbilder entstehen aus persönlichen Eindrücken und Alltagsmomenten – oft steht dabei der Wald im Zentrum. Für Paulus ist Kunst ein Mittel zur Auseinandersetzung mit Erlebtem. Seine Arbeiten verbinden Farbgefühl mit Genauigkeit, Wirkung mit Innerlichkeit. Der gebürtige Saarbrücker fand über eigene Experimente zur Malerei und stellt seit 2020 regelmäßig aus.
Die Ausstellung wird am Freitag, 8. August 2025, um 18 Uhr eröffnet. Veranstaltungsort ist die galerie m beck im Historischen Schwedenhof, Am Schwedenhof 4, direkt gegenüber dem Römermuseum in Homburg-Schwarzenacker. Kunstinteressierte sind eingeladen, die Werke bis zum 19. September zu den Öffnungszeiten (Di–Do 11–18 Uhr, Fr 11–14 Uhr) oder nach Vereinbarung zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

















