In Blieskastel geht die Erneuerung der Abwasserkanäle in ihre nächste Runde. Gleich in zwei Ortsteilen stehen ab September Arbeiten an, die zwar im Untergrund stattfinden, an der Oberfläche aber für einige Anwohner und Autofahrer spürbar werden dürften. Den Auftakt macht Blickweiler, kurz darauf folgt Webenheim.
In Blickweiler startet in der 38. Kalenderwoche der zweite Bauabschnitt. Nachdem die vorbereitenden Tiefbauarbeiten abgeschlossen sind, konzentrieren sich die Handwerker nun auf die Straße „Pariser Eck“ sowie auf Teilbereiche der Straße „Zum Rosenhof“. Weil dabei auf großflächige Aufgrabungen verzichtet wird, bleiben die Einschränkungen für die Anlieger überschaubar.
Eine Woche später, in der 39. Kalenderwoche, verlagern sich die Arbeiten nach Webenheim in die Wattweilerstraße. Dort ist vor allem der Kreuzungsbereich zur Bliestalstraße betroffen. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von höchstens zwei Wochen, in denen sich der Verkehr auf veränderte Verhältnisse einstellen muss.
Hinter beiden Maßnahmen steckt dasselbe Verfahren: die sogenannte Schlauchliner-Technik. Dabei zieht das Fachpersonal einen flexiblen Gewebeschlauch in die vorhandenen Rohre ein, der anschließend mit heißem Wasserdampf ausgehärtet wird. Der Vorteil dieser grabenlosen Methode liegt auf der Hand, denn der Kanal wird von innen saniert, ohne dass die Straße aufgerissen werden muss.
Eine Begleiterscheinung dieses Verfahrens sollten Anwohner allerdings kennen. Im Bereich der Kanalschächte kann sichtbarer Wasserdampf aufsteigen, und auch eine leichte Geruchsbildung ist während der Arbeiten nicht gänzlich auszuschließen. Beides ist nach Angaben der Stadt gesundheitlich völlig unbedenklich.
Unterschiede gibt es bei den Auswirkungen auf den Verkehr. In Blickweiler bleibt die Zufahrt zu den Grundstücken in der Regel eingeschränkt möglich; hier bittet die Stadt darum, die aufgestellten Halteverbote und die geänderte Verkehrsführung zu beachten. In Webenheim greift dagegen eine Ampelregelung, weil der Verkehr auf der Bliestalstraße im Kreuzungsbereich nur einseitig vorbeigeführt werden kann. Für die dadurch entstehenden Beeinträchtigungen wirbt die Stadt bei allen Verkehrsteilnehmern um Verständnis.




















