Anzeige

Viele ehemalige Spielerinnen waren zurückgekommen, frühere Vorstandsmitglieder standen neben den heutigen Aktiven, dazu kamen Jugendspielerinnen, Familien und langjährige Wegbegleiter: Die FFG Homburg hat am Samstag auf dem Gelände des SV Beeden ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert – familiär, persönlich und mit vielen Erinnerungen an ein Vierteljahrhundert Frauenfußball.

Für den Ersten Vorsitzenden Arno Torbing kam die Erinnerung schon beim Aufbau am Vortag zurück. Da hätten Jugendliche und langjährige Helfer gemeinsam angepackt. „Das war ja wie vor 25 Jahren“, sagte Torbing bei seiner Begrüßung. Dass auch heute noch so viele Menschen gemeinsam für die FFG einstehen, habe ihn besonders gefreut.

Anzeige

Was damals als mutiges Projekt begann, hat sich längst etabliert. Bei den Grußworten wurde mehrfach hervorgehoben, dass die FFG im Saarland eine besondere Stellung einnimmt und sich als eigenständiger Frauenfußballverein über 25 Jahre behauptet hat. Vertreter aus Sport, Verband und Politik würdigten dabei vor allem die Kontinuität und das ehrenamtliche Engagement rund um den Verein.

Auch der Nachwuchs spielte beim Jubiläum eine wichtige Rolle. Die FFG verfügt inzwischen über Jugendmannschaften und versucht, Mädchen früh für den Fußball zu begeistern. Gleichzeitig wurde daran erinnert, wie stark sich der Frauenfußball in den vergangenen Jahren sportlich entwickelt hat und welchen Stellenwert er inzwischen erreicht hat.

Dass Frauenfußball in Beeden sogar noch länger Tradition hat, wurde bei den Erinnerungen älterer Wegbegleiter deutlich. Bereits seit den 1970er-Jahren wurde im Stadtteil Frauenfußball gespielt. Die Gründung der FFG vor 25 Jahren gab dieser Entwicklung schließlich eine eigenständige Form.

Das Jubiläum wurde deshalb auch zu einem großen Wiedersehen. Aktive Spielerinnen trafen auf ehemalige Mannschaftskameradinnen, heutige Verantwortliche auf frühere Vorstandsmitglieder. Vieles von dem, was Vereinsgeschichte ausmacht, spielte sich dabei weniger am Mikrofon als zwischen den Tischen und in den Gesprächen ab.

Anzeige

Ganz ohne Blick nach vorne ging es allerdings nicht. Ein Thema zog sich durch mehrere Grußworte: die sportliche Heimat der FFG. Der Verein trägt seine Spiele derzeit beim SV Beeden aus und bedankte sich ausdrücklich für diese Möglichkeit. Gleichzeitig wünscht sich die FFG dort künftig noch bessere Trainingsmöglichkeiten.

„Wir hoffen, dass wir vielleicht auch ein bisschen mehr hier trainieren dürfen“, sagte Torbing. Sein Wunsch sei, dass beide Vereine „ein bisschen mehr zusammenwachsen“. Auch von Seiten der Gäste wurde signalisiert, dass man diese Entwicklung unterstützen wolle.

Am Ende zeigte die Feier vor allem eines: 25 Jahre FFG Homburg lassen sich nicht nur in Tabellenplätzen, Meisterschaften oder Ergebnissen messen. Dass ehemalige Spielerinnen zurückkehren, Nachwuchs nachkommt und mehrere Generationen gemeinsam feiern, sagt mindestens genauso viel über einen Verein aus. 25 Jahre Frauenfußball in Homburg – und noch lange kein Schlusspunkt.

Alle Bilder: Friedel Simon

💬 Was meinst du dazu?Dein Kommentar
Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein