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Wie entsteht eigentlich moderne Medizin, und was wird sie in einigen Jahren leisten können? Antworten auf diese Fragen bringt eine mobile Ausstellung im September direkt in die Innenstadt von St. Wendel. Vom 11. bis 14. September 2026 macht die interaktive Schau „Health XP“ auf dem Marktplatz In der Mott Station – täglich von 10 bis 18 Uhr, bei freiem Eintritt.

Die Ausstellung ist als Roadshow konzipiert und tourt im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 durch ganz Deutschland. Von Juni bis November hält sie an zahlreichen Orten, bewusst dort, wo die Menschen ohnehin unterwegs sind: in Ortskernen, Fußgängerzonen und auf Marktplätzen. St. Wendel wird damit für vier Tage zum Schauplatz für Medizinforschung zum Anfassen.

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Inhaltlich dreht sich alles um vier Themen, die die aktuelle Forschung besonders beschäftigen: personalisierte Medizin, Prävention, Frauengesundheit und neue Ansätze im Kampf gegen Krebs. An mehreren Stationen wird erlebbar, wie Wissenschaft entsteht, was sie heute bereits kann und welche Perspektiven sie für die kommenden Jahre eröffnet.

Das Herzstück der Schau ist ein digitaler Gesundheitsparcours. Zu jedem der vier Forschungsbereiche warten themenbezogene Spiele auf die Gäste, die sie mit einem eigenen Avatar durchlaufen. Dabei lässt sich das eigene Wissen spielerisch auf die Probe stellen. Nötig ist dafür lediglich ein Smartphone – eine eigene App muss niemand installieren. Wer kein Gerät dabei hat, kann vor Ort kostenlos ein Leihgerät nutzen.

Gedacht ist das Angebot für Jugendliche ab 14 Jahren und für Erwachsene. Ein besonderes Augenmerk liegt auf geschlechtersensibler Forschung. Denn für viele Krankheiten fehlt bis heute die Datengrundlage, um Frauen und Männer gezielt zu behandeln. Das betrifft vor allem Themen, die überwiegend Frauen berühren, etwa Endometriose oder die Wechseljahre.

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Hinter der Ausstellung steht das Wissenschaftsjahr 2026 mit dem Schwerpunkt „Medizin der Zukunft“, eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog. Solche Wissenschaftsjahre werden bereits seit dem Jahr 2000 ausgerufen und gelten als größte bundesweite Plattform für den Austausch über aktuelle Forschungsthemen. Jährlich beteiligen sich zwischen 400 und 800 Institute, Hochschulen, Vereine und Unternehmen mit bis zu 1.000 Aktionen. Zum Programm zählt neben der „Health XP“ auch das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, das von Mai bis September bis zu 35 Städte ansteuert.

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