Foto: SV Elversberg
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Die SV Elversberg sortiert ihren Kader für das Bundesliga-Abenteuer und holt dabei einen Hochkaräter mit prominenter Vergangenheit an die Kaiserlinde: Maurice Krattenmacher wechselt vom FC Bayern München ins Saarland. Der 20-jährige Offensivspieler unterschreibt einen Vertrag, der bis zum Sommer 2030 läuft – ein klares Bekenntnis beider Seiten zu einer längerfristigen Perspektive.

Krattenmacher bringt für sein Alter bereits einen bemerkenswerten Lebenslauf mit. Begonnen hat seine Laufbahn beim heimatlichen TuS Bad Aibling, bevor ihn der Weg für vier Jahre in die Jugendabteilung des FC Bayern führte. Der nächste Schritt erfolgte bei der SpVgg Unterhaching, wo dem deutschen Junioren-Nationalspieler der Durchbruch in den Herrenbereich gelang.

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2024 holten ihn die Münchner zurück, schickten ihn zur weiteren Reifung jedoch direkt in die 2. Bundesliga. Beim SSV Ulm 1846 und zuletzt leihweise bei Hertha BSC sammelte er saisonübergreifend 54 Zweitligaspiele – eine Bilanz, die Vertrauen geschaffen hat. Beidfüßig, hauptsächlich auf den Flügeln zu Hause, aber auch im offensiven Mittelfeld einsetzbar, passt der Neuzugang in das Profil, das sich die SVE für ihre erste Erstliga-Saison wünscht.

Sportdirektor Christian Weber lässt keinen Zweifel daran, dass die Verpflichtung mit Bedacht erfolgte. „Mit Maurice verpflichten wir einen sehr talentierten Spieler, der seine Fähigkeiten bereits eindrücklich in der 2. Bundesliga unter Beweis gestellt hat“, erklärt er. Krattenmachers Stärken sieht Weber klar definiert: „Wir sind überzeugt, dass er mit seiner Dynamik, seinem Gefühl für Räume und seinem variantenreichen Dribbling sehr gut in unser Anforderungsprofil am Flügel passt und das höhere Niveau in der Bundesliga sehr schnell adaptieren wird.“

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Für den Spieler selbst geht mit dem Transfer eine Wunschvorstellung in Erfüllung. „Die Bundesliga war immer ein großes Ziel von mir, auf das ich hingearbeitet habe“, sagt Krattenmacher. Den Schritt ausgerechnet bei der SVE zu vollziehen, sei für ihn ein Grund zum Stolz – und zugleich Ansporn, das in ihn gesetzte Vertrauen zurückzuzahlen.

Die Erwartungen formuliert der Neuzugang selbstbewusst, ohne in große Worte zu verfallen. Er wolle die Gelegenheit nutzen, sich auf dem höheren Niveau zu behaupten, zum Mannschaftserfolg beitragen und sich eine tragende Rolle erarbeiten. „Ich komme mit großer Vorfreude und werde jeden Tag hundert Prozent geben“, kündigt er an.

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Für die SV Elversberg ist die Verpflichtung mehr als ein einzelner Personalcoup. Sie unterstreicht, mit welcher Sorgfalt der Aufsteiger seinen Kader für die historische Premieren-Spielzeit im Oberhaus zusammenstellt – und dass sich an der Kaiserlinde mittlerweile auch Talente einfinden, die zuvor in den Nachwuchsstrukturen des deutschen Rekordmeisters reiften.

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