Auf dem Gelände der Uniklinik des Saarlandes bekommt das Childhood-Haus bald einen besonderen Zuwachs, der handwerkliches Geschick und soziale Verbundenheit vereint. Ein imposanter, wetterfester „Vogelpalast“ aus robustem Douglasienholz soll künftig im Außenbereich der Einrichtung stehen und dort Kindern, Jugendlichen sowie den heimischen Vögeln gleichermaßen Freude bereiten.
Das aufwendig gefertigte Einzelstück ist das Ergebnis intensiver Arbeit der Auszubildenden des zweiten Lehrjahres aus der Holzwerkstatt des CJD Homburg, die gemeinsam mit ihren Ausbildern bewiesen haben, wie aus fachlichem Können ein echtes Herzensprojekt entstehen kann.
Die Initiative für diese Aktion ging von Dr. Angelika Thönnes aus, die durch ihre langjährige Tätigkeit für das CJD Homburg und ihre gleichzeitige Arbeit am Universitätsklinikum die perfekte Brücke zwischen den Institutionen schlug. Über diese doppelte Verbindung entstand die Idee, ein besonderes Geschenk für das Childhood-Haus zu schaffen, das weit über einen rein dekorativen Zweck hinausgeht. Mit dem „Vogelpalast“ bedankt sich das CJD Homburg bei der Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Prof. Dr. Eva Möhler, für die langjährige, vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Prof. Dr. Eva Möhler nahm das Geschenk mit großer Freude entgegen und betonte, dass man sich sehr über dieses wunderschöne Vogelhaus freue, welches den Kindern und Jugendlichen sicherlich viel Spaß bereiten wird. In ihren Dankesworten hob sie hervor, dass der „Vogelpalast“ damit nicht nur für ein gelungenes handwerkliches Projekt stehe, sondern vor allem ein sichtbares Zeichen für die Wertschätzung und die enge Kooperation zwischen dem CJD Homburg und der Kinder- und Jugendpsychiatrie sei.
Dabei erfüllt das Geschenk an seinem neuen Standort einen tieferen Zweck, denn das Childhood-Haus an der Uniklinik ist eine entscheidende ambulante Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die Opfer von Gewalt geworden sind. In einer sicheren und traumasensiblen Umgebung arbeiten hier verschiedene Fachrichtungen wie Medizin, Psychologie, Jugendhilfe und Justiz unter einem Dach zusammen. Der neue „Vogelpalast“ soll dazu beitragen, den oft belastenden Alltag der jungen Betroffenen im Außenbereich ein Stück weit aufzulockern und ihnen Momente der Ruhe und Naturbeobachtung zu ermöglichen.
Für die beteiligten Auszubildenden des CJD Homburg verband das Projekt zudem wertvolle praktische Erfahrungen mit sozialem Engagement. Sie konnten ihre handwerklichen Fähigkeiten an einem realen, anspruchsvollen Auftrag erproben und gleichzeitig ein dauerhaftes Symbol der Unterstützung für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen schaffen. Wenn das Vogelhaus nun seinen festen Platz gefunden hat, wird es als lebendiger Blickfang fungieren und zugleich an die wertvolle Kooperation erinnern, aus der dieses Unikat hervorgegangen ist.






















