Bild: Joachim Wörner | privat
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Die Protestantische Kirchengemeinde Homburg teilt mit, dass Joachim Wörner seinen Dienst als Pfarrer in Homburg aufgenommen hat.

Grundlage der Einladung ist das Bibelwort „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt.“ aus dem Johannesevangelium, Kapitel 15, Vers 16.

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Die offizielle Amtseinführung von Pfarrer Wörner findet im Gottesdienst am Sonntag, dem 4. Januar 2026, um 14 Uhr in der Stadtkirche zu Homburg statt. Im Anschluss an den Gottesdienst ist ein Empfang vorgesehen. Die Kirchengemeinde spricht eine Einladung an alle Interessierten aus und bittet um Anmeldung im Gemeindebüro bis zum 22. Dezember 2025.

Die Protestantische Kirchengemeinde Homburg ist in der Kirchenstraße 8, 66424 Homburg, erreichbar und kann telefonisch unter 0 68 41 – 66 03 11, per Fax unter 0 68 41 – 66 03 20 oder per Mail an dekanat.homburg@evkirchepfalz.de kontaktiert werden.

Zur Person:

Pfarrer Joachim Wörner wurde am 7. Dezember 1968 in Holzminden an der Weser geboren. Dort verbrachte er eine behütete Kindheit und Jugend, in der Sport zunächst eine wichtige Rolle spielte – erst Fußball, später Kampfsport und Karate. Glaube und Kirche waren von klein auf prägende Bestandteile seines familiären Umfelds. Durch den beruflich bedingten Auslandsaufenthalt seiner Familie lebte er mehrere Jahre in den USA und in Japan, was früh sein Interesse an anderen Ländern, Kulturen und Lebensweisen weckte.

Nach dem Abitur, dem Wehrpflichtdienst und einer Ausbildung zum Industriekaufmann entschied sich Joachim Wörner 1993 für ein Theologiestudium am Missionsseminar in Hermannsburg. Ausschlaggebend war für ihn die internationale Ausrichtung des Studiums, das neben einem Auslandssemester auch einen mehrjährigen Auslandsdienst in Aussicht stellte. Das Vikariat absolvierte er sowohl in Deutschland als auch über neun Monate in den USA. Nach dem zweiten theologischen Examen begannen 2002 die Vorbereitungen für den Auslandsdienst, der sich jedoch verzögerte. In dieser Zeit zog Wörner zu seiner Frau nach Saarbrücken und arbeitete knapp zwei Jahre als Sozialarbeiter in der Wärmestube mit obdachlosen und suchtkranken Menschen.

Ende 2003 wurde er in Holzminden zum Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers ordiniert. Im März 2004 trat er gemeinsam mit seiner Frau und dem Sohn Marius die Ausreise nach Brasilien an, wo er sechs Jahre lang als Pfarrer in Brasília tätig war. Während dieser Zeit wurde 2008 die Tochter Antonia geboren. Nach der Rückkehr nach Deutschland führte die berufliche Situation seiner Frau dazu, dass eine Rückkehr in die Hannoversche Landeskirche nicht infrage kam. Joachim Wörner bewarb sich daraufhin unter anderem bei der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie bei der UEPAL in Straßburg. Seine Bewerbung in Frankreich war erfolgreich, und nach Sprachlernphase und Probedienst wurde er 2011 Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde von Creutzwald in Lothringen.

Da sich die Familie dort nicht dauerhaft heimisch fühlte, nahm Wörner 2013 erneut Kontakt zur Evangelischen Kirche im Rheinland auf und bestand das Kolloquium erfolgreich. Im Juli 2014 übernahm er die vierte Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde St. Johann in Saarbrücken. Er versteht sich als klassischer Gemeindepfarrer, dem die Feier von Gottesdiensten, seelsorgliche Gespräche und die gemeinsame Suche nach Gottes Spuren im Leben der Menschen besonders wichtig sind. Ein besonderes Anliegen sind ihm zudem Ökumene und Diakonie. Für die anstehenden Aufgaben in Homburg wünscht er sich eine konstruktive Zusammenarbeit im Team sowie Offenheit für notwendige Veränderungen.

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