Mehrere Personen pflanzen gemeinsam Tulpenzwiebeln im Stadtpark.
Foto: Ismet Keyfoglu — Mit mehreren Helfern und einer Helferin pflanzten Klaus Friedrich (ganz links) und der Integrationsbeauftragte Nurettin Tan (Mitte) unter Anleitung von Stephan Landwehr (2. v. l.) von der Grünflächenabteilung der Stadt mehr als 1.000 Tulpenzwiebeln ein.
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An einem kühlen Dezembertag ist es im Homburger Stadtpark noch ruhig, doch unter der Erde ist die Vorbereitung auf ein großes Ereignis bereits angelaufen. Mehr als 1.000 Tulpenzwiebeln sind dort in diesen Tagen in die Beete gesetzt worden – als Vorbote für das Deutsch-Türkische Tulpenfest, das im Frühjahr 2026 erneut viele Besucher in den Park locken soll.

Das Fest gilt als erstes Deutsch-Türkisches Tulpenfest in Deutschland und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Termin im Homburger Veranstaltungskalender entwickelt. Für viele Menschen aus Homburg und der Region gehört es zu den schönsten Begegnungsfesten, bei dem die Tulpe als gemeinsames Symbol im Mittelpunkt steht. Auch 2026 soll der Stadtpark wieder zum „Fest der Begegnungen im Zeichen der Tulpe“ werden.

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Damit der Festbereich im kommenden Frühjahr wie gewohnt in den Farben rot und weiß erblühen kann, traf sich kürzlich eine kleine Gruppe engagierter Helfer im herbstlich-winterlichen Stadtpark. Gemeinsam setzten sie mehr als 1.000 Tulpenzwiebeln in die vorbereiteten Flächen. Die Zwiebeln wurden – wie schon in den Vorjahren – von der Abteilung Grünflächen der Stadt Homburg zur Verfügung gestellt. Vor Ort sorgte Stephan Landwehr von dieser Abteilung mit seiner fachkundigen Anleitung dafür, dass die Pflanzaktion reibungslos ablief.

„Das interkulturelle Fest der Begegnungen im Zeichen der Tulpe wird im Frühjahr 2026 erneut ein Veranstaltungshighlight werden“, sind sich alle Beteiligten sicher. „Der blühende Rahmen hierfür wurde nun miteinander vorbereitet“, erklärten Nurettin Tan und Klaus Friedrich und bedankten sich bei den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz sowie bei Stephan Landwehr für die Unterstützung durch die Grünflächenabteilung.

Zu den Helfern zählten neben Klaus Friedrich und dem Homburger Integrationsbeauftragten Nurettin Tan auch Sabret Tan, Cemal Kaya, Fatih Can, Ismet Keyfoglu und Ali Keyfoglu. Sie alle hoffen nun, dass die Tulpen im Frühjahr nicht nur ein farbenfrohes Bild abgeben, sondern auch ihre besondere Symbolkraft entfalten. Die Tulpe gelangte einst aus der Türkei nach Deutschland und steht seither für kulturelle Verbindungen zwischen beiden Ländern.

Diese Symbolkraft war es auch, die vor mehr als zehn Jahren Klaus Friedrich auf die Idee brachte, in Homburg ein Deutsch-Türkisches Tulpenfest ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit dem damaligen Ortsvertrauensmann Markus Emser, dem Integrationsbeauftragten Nurettin Tan, der Stadt Homburg, dem Türkischen Elternbund und vielen weiteren engagierten Akteuren entwickelte sich aus der anfänglichen Idee eine Veranstaltung, die inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Die nun gepflanzten Tulpenzwiebeln sollen dafür sorgen, dass diese Geschichte im Frühjahr 2026 ein weiteres Kapitel erhält.

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