Seit 75 Jahren sorgt die Bundespolizei für Sicherheit in Deutschland – und das Saarland nutzt den runden Geburtstag, um die enge Zusammenarbeit mit der Behörde zu würdigen. Innenminister Reinhold Jost gratulierte am 17. März 2026 offiziell zum Jubiläum und betonte dabei die besondere Bedeutung der Bundespolizei für das kleinste Flächenland im Südwesten.
Die Geschichte der Behörde reicht zurück bis ins Jahr 1951, als sie unter dem Namen Bundesgrenzschutz gegründet wurde. Mehr als fünf Jahrzehnte später, im Jahr 2005, folgte die Umbenennung in Bundespolizei. Drei Jahre danach erhielt sie die Grundzüge jener Organisationsstruktur, die bis heute Bestand hat. Was als Grenzschutztruppe der jungen Bundesrepublik begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einer breit aufgestellten Sicherheitsbehörde entwickelt.
Für das Saarland, das als Grenzregion zu Frankreich und Luxemburg in besonderem Maße auf funktionierende Sicherheitskooperationen angewiesen ist, spielt die Bundespolizei eine zentrale Rolle. Jost machte das in seiner Gratulation unmissverständlich deutlich: „Ohne die Bundespolizei wäre das Saarland weniger sicher.“ Der regelmäßige Austausch von Informationen und die enge Koordination zwischen Landes- und Bundesebene hätten über Jahrzehnte hinweg dazu beigetragen, eine sichere Umgebung für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Der Innenminister hob hervor, dass Bundes- und Landespolizei zwar in unterschiedlichen Arbeitsfeldern tätig seien, sie aber ein gemeinsames Ziel verbinde: der Erhalt und Ausbau der inneren Sicherheit. Diese Aufgabe sei nicht nur mit großer Verantwortung verbunden, sondern stelle die Beamtinnen und Beamten auch immer wieder vor erhebliche Herausforderungen. „Daher haben die Polizistinnen und Polizisten nicht nur großen Dank, sondern auch tiefen Respekt und hohe Anerkennung verdient“, so Jost.
Mit Blick auf die kommenden Jahre zeigte sich der Minister zuversichtlich. Er sei überzeugt, dass die erfolgreiche Partnerschaft zwischen dem Saarland und der Bundespolizei fortgeführt und weiterentwickelt werde. In einer Zeit, in der Sicherheitsfragen zunehmend komplexer werden und grenzüberschreitende Kriminalität neue Antworten verlangt, dürfte diese Kooperation an Bedeutung eher noch gewinnen als verlieren. Das Jubiläum ist damit nicht nur Anlass zum Rückblick, sondern auch ein Signal für die künftige Zusammenarbeit.




















